Ein Raglanshirt passt doch eigentlich immer oder? Als kleinen Clou für mein schwarz weißes Shirt habe ich an den Ärmel etwas gebastelt. Mittels eines ganz einfachen Tricks kann man nun die Ärmel leicht raffen und eine hübsche Schleife binden! Ein süßes Detail, das jedes Shirt aufpeppt. Hier meine kleine Anleitung dazu!


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Fanny Lou ist eine süße kleine Meerjungfrau, die nicht den gängigen Modellmaßen entspricht und einen wilden Lockenkopf hat. Farblich kommt sie etwas ungewöhnlich daher, nämlich in schwarz und weiß! Nein, ich meine nicht mich. Obwohl das mit Lockenkopf, nicht-Modellmaßen natürlich auch zutrifft. Ich rede von STOFF! Der neueste Streich von Astrokatze kommt also nicht in schreienden Kinderfarben, sondern ist trotz des Motivs echt erwachsenentauglich. Zumindest für mich!

Genäht habe ich eine totale Eigenkreation. Ich habe mir aus dem Toni Schnittmuster etwas gebastelt. Eigentlich ist die Toni ja ein Kleid, das ich auch sehr liebe. Aber ich brauchte mal ein paar Shirts! Also habe ich daraus ein Shirt gebastelt das unten leicht ausgestellt ist.

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Heute gibts die Fotos ausnahmsweise mal in schwarz-weiß. Bietet sich ja an! Bei farbigen Stoffen machts ja meist nicht so viel Sinn, aber heute hatte mein privater Fotograf den Auftrag, ein paar schicke sw Bilder zu machen. Und sogar hochkant! Das fotografiert der Herr Gemahl normalerweise nicht so gern, aber diesmal hatte er keine Wahl. Die Wand hinter mir gehört nämlich unserem Haus, und ein Haus hat bekanntlich Fenster! Für Querformat war also einfach kein Platz. Nur bei dem folgenden Detailbild ging es:

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Ärmel zum Raffen nähen

Auf die Raglanärmel habe ich vor dem Zusammennähen einen mit der Ovi gesäumten Streifen Ringel Jersey aufgenäht (eine Cover hab ich ja leider nicht), diesen mit Webband verziert und auf das Ärmelteil mittig oben drauf genäht. Dabei habe ich an der oberen Ausschnittkante eine Jerseynudel mit angenäht. Also ich habe die Jerseynudel in der Hälfte geknickt und den Knick angenäht, so dass die Bändel lang sind, versteht ihr? Diese zwei Bänder verläufen nun unter dem geringelten Streifen und schaut am Ärmelende raus. Der Streifen wird also als Kanal zum Raffen verwendet. Dazu sind nur die Seiten angenäht, unten die Kante die vor dem Saum aufhört, ist offen damit da das Band raus schauen kann! Die mitfarbene Jerseynudelbändel dann einfach etwas ziehen und somit den Ärmel leicht raffen, und eine Schleife binden. So wird aus dem „harten“ schwarzweißen Shirt ein richtiger Mädchentraum für mich.

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Die süßen Meerjungfrauen von Astrokatze finde ich jedenfalls total toll. Die Qualität des Stoffes ist wie gewohnt sehr gut, das schwarz satt und die feinen weißen Linien ganz klar. Mein Shirt ist jetzt schon ein absolutes Lieblingsteil und wird heute Abend ausgeführt, wenn Muddi Ausgang hat. Nix großes, nur mit ner Freundin Essen gehen und mal einfach nur Quatschen ohne von einer kleinen Quatschnudel unterbrochen zu werden. Beziehungsweise von zwei Quatschnudeln. Denn die Freundin ist ja die Mama von Sophias allerbester Freundin! Die zwei machen echt den ganzen Tag nur Käse und würden am liebsten ständig zusammen sein. Wochenends schicken sie sich gern Videobotschaften vor lauter Sehnsucht!

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Selbstverständlich bekam die kleine Madame auch etwas von den Meerjungfrauen ab. Aber das zeige ich euch die Tage noch!
Mein Shirt schicke ich bei den üblichen Verdächtigen vorbei: RumsSeasonalSewing und OutNow! Und natürlich beim Kopfkino, weil ich sowohl den Schnitt als auch das Geraffzeugs am Ärmel selbst gebaut habe.

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Mama Katja

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