Ja auch ein Babymädchen kann Pech haben… Nämlich wenn es sich von Rückenlage auf den Bauch und von Bauch auf den Rücken drehen kann. Am besten dann auch so, dass man weiter kullert.
Zuerst hat little Lenya diesen Entwicklungsschritt geschafft. Und zwar als die Nähfroschmamis an der Lattemacchiatotränke die Beschaffenheit von Milchschaum auf dem (für Katja “spaßfreien”, also ohne Koffeein) geschichteten Heißgetränk untersuchten. Als Mama Annika die Nase voll davon hatte, dem kleinen Möchtegern-Koffeeinjunky ständig ihr Glas aus den Krallen zu entreißen, kam little Lenya quasi auf die stille Treppe. In ihrem Fall die Krabbeldecke zu Mamas Füßen.
Während erst noch eine Tonne mitgebrachtes Spielzeug – natürlich auch der obligatorische und pädagogisch wertvolle OBall aus babyfreundlichem Plastik – auf Kind und Decke geschüttet wurde, konnte fröhlich weiter die Konsistenz von Croissants und das Verhältnis Nutella zu Brötchen untersucht werden. Bei der Festigkeitsprüfung des Frühstückseis dann der prüfende Blick zur Krabbeldecke – Oh Schreck!
Kind weg. Verschwunden!
Wie das??? Und vor allem: Wohin???
Auf hektisches Suchen folgte erleichtertes Aufatmen.
Little Lenya war nicht weit gekommen. Sie hatte klammheimlich ihre Rollfähigkeit perfektioniert und lag nun grinsend unter Mamas Stuhl. Die Arme nach oben gereckt als wollte sie sagen: na endlich Mama! Kannst du mich jetzt vielleicht mal hier unten aufheben? Ich hatte nun genug Krümel und würde die gern mit einem Schluck Latte runterspülen!!!

Familienblog Nähfrosch Katja
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Nicht viel Zeit verging, da packte die 2 Wochen jüngere Sophia auch der Drehwurm. Man legt den kleinen süßen Mops ganz links auf die Krabbeldecke und wartet ein paar Minuten. Dann muss man sich das “ping” einer alten Schreibmaschine vorstellen und schon kann man klein Sophia auf der rechten Seite abholen. Entweder hängt sie an der Wand, droht mit dem Kopf bei der nächsten Rolle von Decke auf Fliese zu wechseln oder klemmt am knallbunten Urwald-Activity-Center fest. Oder besser gesagt sie hat sich komplett um einen Pfosten gewickelt. Interessant wie beweglich die Mäuse sind. Unser eins hätte sich längst das Rückrad gebrochen bei so einer Verknotungsaktion.
Nun hat klein Sophia jedenfalls einen neuen Spitznamen: aus Mopsi wurde Rollmops!

Und die Mamas haben ein neues Hobby: Kinder suchen!

Diese Geschichte geht ab zum Freutag :)

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