Ich wurde mal wieder zu einem Probenähen gebeten, bei dem ich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen teilgenommen habe. Es hat Spaß gemacht, Teil eines tollen Teams zu sein und den Schnitt zu testen. Es handelt sich um keinen neuen Schnitt sondern um eine Größenerweiterung. Erweiterung nach unten. Verkleinerung also. Die Minimop Mütze von Aefflyns (hier als Freebook für KU 36-56 erhältlich) hatte ich ja damals schon probegenäht, mit großer Begeisterung. Eine Knotenmütze, bei der die Knoten etwas abgewinkelt sind, so dass die Knoten im Kinderwagen, Autositz oder wo auch immer nicht stören! Eine geniale Idee wie ich finde und dann ist das Ganze noch als Freebook zu haben.

Katja1Nun also eine Verkleinerung (hier als Freebook für KU 20-35 erhältlich). Warum? Nun, es ist anscheinend meist schwer für Frühchen passende Kleidung zu kaufen oder zu nähen. Es gibt nicht viel, und die Kaufware ist wohl auch ziemlich teuer. Damit die Kleinsten nun auch in süße Knotenmützen gepackt werden können, die nicht über die Augen rutschen, gibt es die Frühchen-Erweiterung! Eine ganz tolle Sache. So können die kleinen Mäuse schön behütet geknuddelt werden damit sie ganz schnell wachsen und stark werden!
Aber manchmal, wenn es hart auf hart kommt werden sogar noch kleinere Mützen und Kleidungsstücke benötigt. Ich habe gerade Gänsehaut beim Schreiben und weiß gar nicht, wie ich das jetzt in Text packen soll. Ein emotionales Thema. Eins, mit dem man selbst am liebsten keine Berührungspunkte haben möchte. Eins, bei dem man als Mama sofort an sein Kind denkt und einfach nur dankbar ist, wenn alles ok ist und nur das normale Kinderchaos zu bewältigen ist. Kleinere Bekleidung wird für Sternchen benötigt. Mehr kann ich dazu gar nicht schreiben.

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Die Mützchen wurden/werden von uns Probenähern an Evelyn geschickt, die sie an die Chemnitzer Frauenklinik mit anschließender Kinderintensivstation weiter leitet, oder in Eigenregie an nahegelegene Krankenhäuser verteilt. Ich finde die Aktion von Evelyn ganz toll und habe sie gern unterstützt. Beim Nähen hatte ich echt gemischte Gefühle. Ich habe mir dann vorgestellt dass es Puppenmützen sind, die ich da nähe. Alles andere hätte nur dazu geführt dass ich mir mit Tränen in den Augen in den Finger nähe oder so. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass meine Mützchen in einer Krankenhausschublade landen und NIE gebraucht werden. Ich hoffe sie sind völlig überflüssig.

Die Mützchen schicke ich bei meiner Linkparty für Werke nach kostenlosen Schnittmustern vorbei, genauso wie bei Kiddikram, Meitlisache und Crealopee.

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Mama Katja

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