Meine Blogbeiträge über Bali2018-09-20T15:54:54+00:00

Meine Blogbeiträge über Bali

(Unbeauftragte Werbung)

Bali ist wohl die bekannteste Insel in Indonesien. Zahlreiche Touristen zieht es wegen toller Strände, Tauchspots, der perfekten Welle, den saftig grünen Reisterassen oder der hinduistischen Kultur mit eindrucksvollen Tempelanlagen auf diese tropische Insel. Die Insel der Götter hat viel zu bieten, für Sportler, Yogis, das frisch vermählte Paar oder auch Familien. Indonesien ist ein unheimlich kinderfreundliches Land und Bali bei reisefreudigen Deutschen (und Australiern) sehr beliebt und recht gut zu erreichen.

Tanah Lot auf Bali

Die Insel der Götter

Indonesien ist für mich eine zweite Heimat und zu Bali habe ich eine besondere Verbindung. Die Insel ist die einzige in Indonesien, die überwiegend hinduistisch geprägt ist, schon wenn man ankommt ist man nach wenigen Minuten tiefenentspannt. Oder sollte es sein, denn in Indonesien gehen die Uhren anders als in Deutschland. ;) Farbenprächtige Sonnenuntergänge, beeindruckende grüne Natur, stolze Tempelanlagen und badewannenwarmes Meer erwarten einen.

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Unser Equipment

Sonnenuntergang Bali Gunug Agung

PS: Weiter unten auf dieser Seite findest du nützliche Informationen rund um Bali knapp zusammengefasst!

Indonesien

Insel Lombok

Insel Java

Nähfrosch

Hi, ich bin Katja!

Auf Nähfrosch berichte ich über Themen rund um's Familienleben, unsere Reisen mit kleinen Kindern und über meine Leidenschaft, dem Nähen. Außerdem gebe ich dir leicht umsetzbare Tipps zum Fotografieren. Denn wie ihr seht sind mir und vor allem meinem Mann schöne Fotos sehr wichtig.

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Bali allgemeine Reiseinformationen

Tourismus

Bali ist die am häufigsten von Touristen besuchte Insel Indonesiens, es sind etwa 4 Millionen Besucher jährlich. Einige Orte wie Kuta, Legian und Seminyak sind inzwischen stark westlich geprägt, die ganze Insel gilt als sehr westlich. Die meisten ausländischen Touristen kommen aus Australien, Japan, China, Deutschland und den Niederlanden.

Beliebte Küstenorte bei Touristen sind im Süden wie Kuta und Legian, Jimbaran und etwas weiter oben Canggu, sowie auf der anderen Seite das etwas ruhigere Nusa Dua. Im Landesinnern ist Ubud dank dem Film „Eat Pray Love“ sehr beliebt und extrem gut besucht. Nördlich ist Lovina für seine Delfine bekannt.

Wie in vielen asiatischen Ländern sind Respekt und Höflichkeit wichtig. Da wird schon mal gelächelt, genickt und irgendwas erklärt, statt zuzugeben, dass man zum Beispiel den Weg nicht kennt.

Anreise

Von Deutschland aus kommt man in etwa +14 Std nach Bali, mit mindestens einem Zwischenstopp z.B. in Dubai, Singapur oder Kuala Lumpur.

Zum Flüge suchen und Preise vergleichen benutzen wir selbst immer Skyscanner. Oft fliegen wir dann mit Singapore Airlines, da sie sehr guten Service bieten und sehr familienfreundlich sind.

Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Bali liegt im Sommer bei +6 Std und im Winter bei +7 Std, Bali ist uns also voraus.

Einreise

Pflicht um nach Indonesien einreisen zu dürfen ist natürlich ein gültiger Reisepass. Dieser muss auch 6 Monate nach der Reise noch gültig sein. Ein Kinderreisepass wird anerkannt.

Für Geschäftsreisende gelten scharfe Bedingungen, für Touristen ist es relativ einfach Einzureisen:

  • Visa free: Mit einem gültigem Rück- oder Weiterflugticket kann für bis zu 30 Tage ohne Visum eingereist werden. Dies ist leider nicht an allen Grenzübergangsstellen möglich! Eine Verlängerung ist auch NICHT möglich! Die bisher gängige Praxis kurz aus- und wieder einzureisen wird von den Behörden nicht länger geduldet.
  • Visa on Arrival: Mit einem gültigem Rück- oder Weiterflugticket kann man für 35 $ ein Visum für 30 Tage erhalten. Dieses kann man spätestens 7 Tage vor Ablauf einmalig um weitere 30 Tage auf 60 Tage verlängern und es kostet >30 $. Zuständig dafür ist die Ausländerbehörde (Imigrasi) in Indonesien, die Bearbeitungsdauer variiert zum Teil und mitunter muss man mehrmals dort vorstellig werden (eigene Erfahrung!). Direkt ein Visum für 60 Tage zu erhalten ist leider nicht möglich. Bei Aus- und Wiedereinreise kann jederzeit dann erneut ein Visa on Arrival beantragt werden.
  • Visum vor Einreise: Das Visum kann bei einer Reise von mehr als 60 Tagen, wenn mit einem vorläufigen Reisepass eingereist werden soll oder wenn bestimmte Aufenthaltszwecke vorliegen, bei jeder Auslandsvertretung der Republik Indonesien in Deutschland eingeholt werden. Die Bearbeitungszeit kann mehrere Wochen betragen.

Bei Vergehen gegen die Einreisebestimmungen drohen recht hohe Geldstrafen und Haftstrafen bis zu 5 Jahre.

Bei Hotelaufenthalten ist nichts weiter zu veranlassen, aber wenn man Privat unterkommt, muss man der Meldepflicht ab 24 Std nach Einreise nachkommen.

Zollvorschriften

Indonesien mit Bali zählt zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen weltweit. Bei bestimmten Medikamenten (z.B. betäubungsmittelhaltig) muss eine gültige Verschreibung mit Übersetzung mitgeführt werden.

Währung

In Indonesien bezahlt man mit Indonesischern Rupiah, abgekürzt IDR. 10.000 IDR entsprechen dabei etwa 0,60 €.

Es gilt also auf Bali mit vielen Nullen zu hantieren, die Scheine 10.000 und 100.000 sollte man gut unterscheiden! Münzen gibt es quasi nicht.

Klima

Auf Bali herrscht tropisch warmes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit (ca. 95%). Die Temperatur schwankt sehr wenig, meist ist es knapp unter oder knapp über 30 Grad warm. In höheren Lagen ist es auch mal kühler, die Indonesier tragen dann gerne Jacken, Mützen und Schal während wir Deutschen ein lockeres Strickjäckchen umlegen: 😉

Etwa von November bis März ist auf Bali Regenzeit. Diese kann sehr unterschiedlich verlaufen, wir hatten schon gutes Wetter im November und viel Regen im April. Meist regnet es dann kräftig aber kurz. Straßen können schon mal kurzzeitig kniehoch voll Wasser stehen.

Sprache

In Indonesien ist Bahasa Indonesia die Amtssprache. Allerdings hat jede Insel und mitunter jede Volksgruppe ihre etwas eigene Sprache, so auch Bali. Englisch ist ausserhalb von Touristengebieten wenig verbreitet. Geschrieben wird mit lateinischer Schrift, also so wie in Deutschland. Einige ältere Schilder findet man vielleicht noch in arabischer Schrift.

Die Sprache erscheint von aussen betrachtet einfach zu erlernen, die Aussprache ist der deutschen sehr ähnlich. Es gibt keine verschiedenen Fälle und keine Artikel, Verben werden nicht gebeugt, ein grammatisches Geschlecht gibt es eigentlich nicht.

Doch die Sprache unterscheidet sich stark in der „denkweise“ vom Deutschen, zum Beispiel gibt es für kleine runde Gegenstände andere Zahlwörter als für Menschen und so weiter. Zeiten werden ganz anders gebildet und im Gespräch muss man aufpassen ob von heute, gestern, morgen oder vor 100 Jahren die Rede ist 😉

Küche

Viele Speisen werden zu rituellen Zwecken vorbereitet und als Opfergaben oder nach einer Zeremonie verspeist. Essen und Gebet gehören zusammen. Reis ist dabei gleichbedeutend mit Essen, diesen gibt es immer dazu. Selbst die gängigen Fastfoodketten die man vielleicht mal aufsucht bieten Reis statt Pommes als erste Wahl zum Menü an.

Der Trend mit supergesunden veganen Speisen, Foodbowls, Budda-Bowls und wie sie alle auf Instagram heißen sind nicht typisch für Bali oder Indonesien, werden aber für die Touristen angeboten. Typisch sind eher „gut Geöltes“ mit Fleisch oder Fisch und Omelette.

Im überwiegend hinduistisch geprägten Bali gelten Kühe als heilig, es gibt also kaum Rindfleisch zu essen. Dafür gibt es hier im Gegensatz zum Rest vom muslimischen Indonesien Spezialitäten aus Schweinefleisch! Allen Voran das Babi Guling (Spanferkel).

Weitere Spezialitäten sind gegrillter Fisch, besonders in den berühmten Restaurants direkt am Strand von Jimbaran. Nicht selten kann man sich hier aus Aquarien seinen Fisch, Meeresfrüchte und Hummer selbst aussuchen, der dann über Kokosnusschalen gegrillt wird.

Die Balinesen essen wie alle Indonesier gerne scharf, es gibt zu fast jedem Gericht Sambal und Chili Soße zum selbst nachschärfen dazu. Dem Europäer sei hier Vorsicht angeraten! Aus eigener Erfahrung kann ich zum „löschen“ einen Schluck aus der Kokosnuss empfehlen!

Üblicherweise isst man in Indonesien mit Löffel und Gabel, ohne Messer und nicht mit Stäbchen ausser bei chinesischen Gerichten. Mancherorts isst man auch mit den Fingern der rechten Hand.

Gesundheit

Es werden Standardimpfungen empfohlen plus Hepatitis A, ggf. Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis empfohlen.

Es gibt neben Malaria zahlreiche Erkrankungen (z.B. Dengue Fieber) die durch Mücken übertragen werden, einzige Schutzmaßnahmen sind konsequente Maßnahmen um Stichen vorzubeugen:

  • körperbedeckende (helle) Kleidung
  • Insektenschutzmittel (wiederholt) auftragen (tags & nachts)
  • ggf. unter Moskitonetzen schlafen
  • in Mückengeschützten Räumen aufhalten (z.B. Hotel mit Fliegengitter und Klimaanlage)

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass besonders in Bali und Lombok das Mücken-Problem nicht so groß ist, wenn man auf dem Hotelgelände bleibt, wo auch in der Regel Mückenschutz verdampft wird.

Leitungswasser bitte nie trinken! Auch zum Geschirrspülen oder Zähneputzen ausserhalb eines großen guten Hotels lieber Trinkwasser benutzen.

Besonderheiten

Die Auslebung von Homosexualität ist in Indonesien mit Ausnahme der Povinz Aceh nicht direkt verboten, wird aber ausserhalb von Jakarta und Bali kaum toleriert und kann zu großen Problemen führen.

Die Pressefreiheit ist im Land „schwierig“. Viele Internetseiten können zum Beispiel auch nicht von dort aus aufgerufen werden.

Verkehr

Die Infrastruktur auf Bali ist zwar größtenteils für Indonesien ganz gut, aber nicht mit Deutschland zu vergleichen. Die Verkehrslage ist für Deutsche von aussen betrachtet ziemlich chaotisch, vor allem in größeren Städten und Touristengebieten. Verkehrsunfälle mit Toten sind keine Seltenheit.

Beliebtestes Fortbewegungsmittel sind Motorrad und Roller. Ich würde jedem Touristen DRINGEN DAVON ABRATEN, selbst auf Bali zu fahren, besonders in belebteren Gebieten. Man kann günstig Taxi fahren (Bluebird gilt als sicher) oder einen eigenen Fahrer mieten, der einen überall auf der Insel hin bringt für einen oder mehrere Tage.

Lage

Die Insel Bali gehört zu Indonesien und liegt im Indischen Ozean nahe des Äquators. Nachbarinseln sind Java und Lombok. Zu Bali gehören noch die kleinen Inseln Nusa Penida, Nusa Lembongan und Nusa Ceningan sowie weitere 85 Inselchen, von denen lediglich 24 überhaupt einen Namen haben.

Bali liegt auf dem Pazifischen Feuerring. Vulkanische Aktivitäten, Erdbeben und daher rührende Tsunamis können vorkommen.

Flora und Fauna

Vor Balis Küste gibt es ausgedehnte und leider gefährdete Korallenriffe. Bali gehört zu den zehn besten Tauchgebieten weltweit und es werden zahlreiche Schorcheltouren auch für Familien angeboten. Laien wissen sich oft nicht richtig zu verhalten und werden leider zu wenig eingewiesen: Bitte kein Brot füttern, keinen Müll hinterlassen und die Korallen nicht anfassen oder betreten!

Bali zählt von der Flora und Fauna her noch zu Asien, während die Nachbarinsel Lombok in dieser Hinsicht schon zu Australien zählt und völlig anders ist. Zwischen den beiden Inseln verläuft eine biogeographische Trennlinie.

Einst war die Insel von viel mehr Regenwald bedeckt, heute findet man einige Reste sowie einige wenige Mangrovenwälder, Lavalandschaft, saftig grüne Reisterassen und die bekannten Frangipanibäume mit den typischen „Bali-Blüten“.

Die meisten Berge Balis sind auf Vulkane zurück zu führen, am bekanntesten ist wohl der Gunung Agung im Nordwesten, der 2017 das letzte Mal ausbrach und seitdem noch immer etwas Aktivität zeigt (Stand Sommer 2018). Auch das Batur-Massiv mit dem Kratersee und darin befindlichen jungen Vulkankegel des Gunung Batur sind bei Touristen sehr beliebt.

Der Bali-Tiger ist seit den 1940ern ausgestorben, es gibt keine Exemplare mehr auf der Welt. Der Balistar, eine Vogelart, lebt ausschließlich auf Bali. Affen gibt es häufig, an Touristenspots und Affenwäldern sollte man Vorsicht walten lassen, Gegenstände gut sichern und keinen Blickkontakt aufnehmen. Geckos klettern überall herum und sind völlig harmlos (aber mitunter laut).

Leben auf Bali

Für Ausländer ist es nicht einfach, auf Bali oder in Indonesien zu leben. Es darf zum Beispiel unter Umständen kein Grund gekauft werden, ohne dass ein Balinese/Indonesier mit unterschreibt und das Land besitzt. Auch eine Arbeitserlaubnis zu bekommen ist sehr schwierig.

Typisch für Bali sind Gamelan-Musik, Schattenspiele und balinesische Tänze, wie der Kecak oder Sarong Tanz mit prächtigen Kostümen. Jeder Tanz erzählt dabei seit Jahrhunderten eine Geschichte, die Choreographie ist vorgegeben und die Mimik sowie jedes Zittern eines Fingers hat eine besondere Bedeutung.

Der Hinduismus mit seinen zahlreichen Zeremonien und Ritualen spielt eine sehr große Rolle auf Bali. Götter sind in allen Erscheinungen Gegenwärtig, alles in der Natur hat eine ihm eigene Macht. Im Meer ist die Unterwelt, auf den Vulkanen leben die Götter.

Der balinesische Hinduismus ist geprägt von altem Schamanentums mit Heilern, Wahrsagungen und eigenen Riten. Das Weiße (gut) und Schwarze (böse) und es gilt stets eine Harmonie herzustellen, da beides sich ergänzt. Auf die überall herumstehenden Opferschälchen mit Blumen, Obst und Räucherstäbchen sollte man nicht drauf treten oder etwas heraus nehmen.

Jedes Haus hat seinen eigenen kleinen Tempel und an markanten Punkten wie Straßenkreuzungen, Ortseinfahrten, Banyan-Bäumen und so weiter gibt es oft kleine Tempel oder zumindest einen Opferstock.

Der gemeinschaftlichen Einnahme der Mahlzeiten kommt keine besondere Rolle zu. Lediglich an Festtagen wird gemeinsam gegessen. Das Frühstück wird meist als schneller Stehimbiss eingenommen, das Mittagessen wird traditionell von den Frauen am Morgen zubereitet und steht dann unter einem geeigneten Fliegenschutz auf dem Tisch. Jeder bedient sich nach seinem Belieben, und zum Abendessen gibt es die Reste, meist mit gebratenen Nudeln oder Omelett.

Geschichte

Vermutlich kamen Menschen aus Südindien etwa 1500 v.Chr. nach Bali, belege für ein erstes Königreich gibt es für 990 n.Chr.. 1478 Wurde die Oberschicht des Majapahit-Reiches von Java durch den Islam verdrängt und kam nach Bali und regierte die Insel. Danach verselbstständigten sich die einzelnen Provinzen Balis und hatten je einen eigenen König.

1846 – 1942 wurde Bali von den Niederländern besetzt, die Könige verweigerten zunächst die Unterwerfung und zogen dann in ihren schönsten Kleidern mit ihren Familien und dem ganzen Hofstaat und Gefolge in den Kugelhagel der Kolonialmacht, wobei 4000 Balinesen umkamen.

Nach den Niederländern kamen die Japaner, bis 1945, wo Bali zu Indonesien gehörig erklärt wurde.

1963 brach der Gunung Agung aus, dabei kamen Tausende Menschen um’s Leben. Es folgte wirtschaftliches Chaos und viele Balinesen siedelten um.

Unter General Suharto kam 1965 eine Welle der Gewalt auch nach Bali und es folgten Massaker an denen sich auch Zivilisten beteiligten, vor allem gegen Mitglieder der Kommunistischen Partei sowie der chinesisch stämmigen Minderheit.

2002 wurden über 200 Menschen in der beliebten Touristenregion Kuta aufgrund eines Terroranschlags getötet. 2005 folgte ein zweiter Anschlag mit 26 Toten in Kuta und Jimbaran Strand.

2017 gab es einen kleineren Ausbruch des Gunung Agung Vulkans, der bis heute (Sommer 2018) noch leichte Aktivität zeigt.

2018 gab es schwere Erdbeben auf der Nachbarinsel Lombok, die jedoch Bali nur gering bis gar nicht betrafen.

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Mama Katja

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