Lena Baby 001-2

Beim 3. Mal ist alles Routine. Oder doch nicht? Auch beim 3. Kind hielt die Geburt noch einige Überraschungen bereit und war auch wieder ganz anders, als die vorhergehenden Geburten. Nicht zuletzt natürlich auch wegen Corona. Ich möchte euch hier ein bisschen mitnehmen und revue passieren lassen, wie das so war als Baby Lena im Spätsommer das Licht der Welt erblickte. Eine rasant-amüsante Fahrt im Krankenwagen inklusive. ;)
Hier hatte ich übrigens über Alexanders Geburt berichtet!

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Vorbereitung

Geht es beim 3. Kind schneller? Darf der Papa mit in den Kreißsaal? Ist es im Krankenhaus überhaupt “sicher”, bezogen auf Corona? Selbstverständlich macht man sich als Schwangere Gedanken über die Geburt. Während einer weltweiten Pandemie vielleicht nochmal mehr. Wer wissen möchte, wie das so generell ist, unter Corona Bedingungen und mit den ganzen Bestimmungen (die übrigens auch Vorteile bringen!), der möge mal hier den Gastartikel einer Hebamme lesen:
Schwangerschaft und Geburt in Zeiten von Corona


Jedenfalls ging mir zum Ende der Schwangerschaft ziemlich viel im Kopf herum. An einem Tag, beziehungsweise in einer Nacht hatte ich immer wieder Übungswehen und war den ganzen Tag genervt und müde. Ich checkte nochmal das Köfferchen, und überlegte mir zum drölfzigsten Mal, wie die Kinder unterkommen wenn wir uns auf den Weg in die Klinik machen. Zu diesem Zeitpunkt war Sophia bei den Großeltern und Alex hüpfte um mich herum. Ich habe ihm erklärt, dass er keine Angst haben muss, wenn er morgens überraschend bei seinem Cousin im Stockwerk unter uns aufwacht, weil wir nachts los mussten. Da wusste ich noch nicht, dass einige Stunden später genau das passieren würde!

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Es geht los!

Abends hatte ich das Gefühl “ich muss Alex unbedingt ins Bett bringen”. Also habe ich ihn ins Bett gepackt, eine Geschichte vorgelesen, und bin mit ihm eingeschlafen. Und dann gegen Mitternacht wieder aufgewacht. Ich watschelte ins Bad – als Schwangere muss man schließlich 80 mal pro Nacht auf Toilette – und war völlig irritiert weil … irgendwie war es nass?? Der Ehefrosch hat die Lage dann etwas schneller erfasst als mein müdes Hirn.

Ein Anruf im Krankenhaus ergab, dass wir dann mal den Krankenwagen rufen sollten. Denn das Babylein war bei der letzten Untersuchung noch nicht fest ins Becken gerutscht. So legte ich mich also hin, schließlich hatte ich das im Geburtstvorbereitungskurs gelernt: Sofort hinlegen! Die Sanitäter fanden es dann ein bisschen witzig, dass ich im Flur zwischen Tür und Angel auf dem Boden lag. Ich hatte mich halt wirklich einfach da hingelegt, wo ich grade stand.

Eine Irrfahrt

So hatte ich also meine erste (und hoffentlich einzige!!!) Fahrt in einem Krankenwagen. Natürlich mit Maske und allen Sicherheitsvorkehrungen. Die Nachbarschaft hatte jedenfalls was zu gucken, als ich im “schicken” Nachthemd in den Krankenwagen geladen wurde. Zuerst ging es recht gemütlich Richtung Klinik, als der nette Sani neben mir dann bemerkte dass es das 3. Kind ist und die Wehen jetzt doch recht dicht aufeinander folgen (1-2 Minuten) überfuhr der Krankenwagen dann doch mal ein paar rote Ampeln und schnurstraks zum Krankenhaus. Allerdings war an dem Eingang alles dunkel und geschlossen. So wurde ich in der zum Glück warmen Nachtluft zum nächsten Eingang geschoben, kurz Fieber gemessen (es ist schließlich Corona Zeit!) und weiter ging es. Es folgte eine Irrfahrt im Gebäude, denn die Geburtstation war vor Kurzem verlegt worden. Ohne Wehen hätte ich wohl ziemlich lachen müssen, es war schon ein bisschen absurd alles.


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Die Geburt

An der richtigen Station angekommen wurde ich (und der Mann) erst mal ausgiebig getestet und auf Station aufgenommen. Hier turnte ich – wie schon bei Alex – die restliche Nacht herum und veratmete die Wehen, während der Mann schlief, bis ich in den Morgenstunden die Nase voll hatte. Wie schon bei Alex hatte sich NIX getan! Es folgten wirklich zermürbende Stunden im Kreißsaal, in denen sich weiterhin nichts tat, ausser dass mir zwischendurch der Kreißlauf weg geklappt ist und ich aufgepäppelt werden musste. So ging es weiter bis 11 Uhr, als endlich wenigstens 6 cm gemeldet wurden. Fassen wir es mal so zusammen: Ich war etwas enttäuscht dass es noch nicht weiter fortgeschritten war.

Tatsächlich ging der Rest aber richtig schnell, auf einmal bekam ich nämlich Presswehen, obwohl der Muttermund immer noch nicht ganz offen war. Was soll ich sagen, das lief dann halt in einem Rutsch – Muttermund auf und Kind raus mit 2 Presswehen um 13 Uhr. So schnell war unsere Lena dann bei uns und wir überglücklich!

210902 Lena Baby Shooting mit Alex Sophia und Eltern 006

Besuchsregelung

Der Papa durfte erst noch bei uns bleiben (was gut war, weil mir der Kreislauf direkt nochmal abgeschmiert ist) und durfte uns in den folgenden 2 Tagen besuchen, immer schön getestet. Dass sonst niemand zu Besuch kommen konnte, war eigentlich ganz entspannt. Wobei ich es für die beiden Großen natürlich schöner gefunden hätte, wenn sie ihr Schwesterchen direkt hätten sehen können. Alles in allem war es aber eine schöne Geburt und ich habe mich trotz Corona recht sicher gefühlt.

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