Eeeendlich rumse ich mal wieder mit! Ihr kennt das ja, man öffnet den prall gefüllten Kleiderschrank und findet absolut NICHTS zum Anziehen! Alles nur in gedeckten Farben bei mir, wie langweilig! Seit klein Sophia da ist, mag ich es lieber bunt. Wie manch ein treuer Leser eventuell schon hier oder hier bemerkt haben dürfte!

Also woher schnell was Buntes nehmen? Klar, hier liegen massenweise kunterbunte Jerseyschönheiten, da wird mir doch wohl was einfallen! Ein Rock vielleicht? Aber nicht mit so vielen Einzelteilen wie der hier… Eher mit nur einem Teil? Ganz schnell? Muss doch machbar sein! Wäre doch gelacht!

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Also wie macht man das am besten… tüftel tüftel… grübel grübel… Ohne Abnäher? Nee, passt nicht. Weiter probieren. Ja, so gehts! So sieht es doch ganz gut aus und der Nähfroschmann meckert auch nicht hihi :D

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Falls ihr auch Lust habt, euch einen ganz schnellen Jerseyrock zu zaubern, ich habe mal so grob aufgeschrieben wie ich das gemacht habe.

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Man nehme Jersey zur Hand. Lege sich die Stoffbahn einmal um die Hüften. Leichter gehts wenn man einfach mal ein Maßband zur Hand nimmt. Dort messen wo der Rock sitzen soll, dort messen wo die „dickste Stelle“ ist, die wir natürlich alle nicht haben, dies steht hier nur der Vollständigkeit halber ;)

Dann Jersey zuschneiden. Ein Streifen, so lang wie an der nicht vorhandenen „dicken Stelle“ gemessen. Die Rocklänge die man haben will bestimmt wie breit der Jerseystreifen sein soll. Noch dran denken dass unten ein bisschen umgenäht wird und oben ein Jersey Bund dran kommt. Dann nochmal so einen Streifen zuschneiden, aber nur ca. 10 cm breit, das gibt dann einen 5 cm breiten Bund. Kann man natürlich auch noch breiter oder schmaler machen. Oder aus Bündchenstoff oder so.

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Foto Shooting Couch 039

Dann nähe man den Rockstreifen zu einem Ring zusammen (das ist dann die hintere Mitte) und markiere die vordere Mitte. Nun kommen Abnäher an die Reihe. Man hat ja am Anfang gemessen wo der Rock sitzen soll. Das ist ja wahrscheinlich etwas „dünner“ als die „dickste Stelle“.  Also rechnet man jetzt „dickste Stelle“ minus „dünne Stelle“. Das Ergebnis teilt man durch 4, das gibt dann 4 Abnäher. Vorne 2 und hinten 2. Vielleicht kann man auch nur hinten 2 machen, keine Ahnung! Bei mir siehts mit 4 Abnähern gut aus.

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Also nun weiß man ja wie groß ein Abnäher sein soll, z.B. 4 cm oder so. Man misst nun von der vorderen bzw. hinteren Mitte aus z.B. 10 cm zur Seite, markiert sich das und misst von dort 4 cm weiter und markiert das wieder. Dann faltet man die Markierungen aufeinander, so dass eine Ecke von 2 cm absteht. Stecknadeln rein. Nun misst man nach unten Richtung Rocksaum z.B. 8 cm ab und malt sich dann schön einen Strich auf, von der oberen Markierung bis unten, so dass ein Dreieck entsteht. (Falls ich mich mal voll nicht klar ausdrücke, einfach mal googeln wie man Abnäher macht!) Da näht man nun auf der Linie einmal runter, unten an der Spitze näht man einfach weiter aus dem Stoff raus! So entstehen keine Spitzen die abstehen würden. Wenn man dann alle 4 Abnäher so gemacht hat, näht man oben den Jerseystreifen einmal gefaltet als Bündchen an (Die Seite mit den Abnähern ist übrigens oben!). Unten noch säumen, fertisch.

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Wenn dann das Wetter toll ist, sich ein paar gute Plätzchen zum fotografieren finden und das kleine Mausemädchen friedlich im Kinderwagen schnarcht, dann gibt es eine wahre Bilderflut!

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Sooooo toll war das Wetter! Ein absoluter Frühlingstraum. Wir haben an allen 3 Eisdielen, an denen wir vorbei kamen, das Eis getestet. So ein schöner Tagesausflug hihi

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Zum Schluss noch ein Sprungtest von der Mauer! Jup alles klar. Muddi kann noch von einem Mäuerchen runter hüpfen, ohne sich die Haxen zu brechen. Der Nähfroschmann hätte mich ja mal auffangen können. Stattdessen hält er meinen Froschhopser natürlich mit der Kamera fest!

So, zählt mein DIY nun auch als kostenloses Schnittmuster? Ich finde schon! Deshalb wandert dieser Beitrag außer zu RUMS natürlich noch zu meiner höchst eigenen Linkparty! Und zum Kopfkino gehts auch noch. Und zum Sewing Sasu und zum Seasonal Sewing Sunday!

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Mama Katja

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