Die Overlock, das unbekannte Wesen. Die Coverlock, eine Diva? Wer mit einer (oder beiden?) Maschinen liebäugelt oder sogar schon hat, der wird gefallen an diesem Buch finden. Denn mit den Tipps und Tricks aus diesem Buch kann man das Potential der Maschinen voll ausschöpfen und sie endlich richtig verstehen. Man wird sozusagen zum Maschinen-Flüsterer. Über die (unübersehbaren) Unterschiede der Maschinen sollte man sich schon im Klaren sein (keine Angst, sie stehen super erklärt im Buch), dann besteht auch nicht die Gefahr, dass man beim Wechsel zwischen Overlock- und Coverlock-Kapiteln durcheinander kommt.

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Das von den französischen Autorinnen Christelle Beneytout und Sandra Guernier verfasste Buch „Richtig nähen mit Overlock- und Coverlock-Maschinen“ erschien im August 2014 im Stiebner Verlag, die Neuauflage ist von 2017. In diesem Praxisratgeber werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Overlock- und Coverlock-Maschinen dargestellt, sowie die einzelnen Möglichkeiten die beiden Maschinen einzusetzen Schritt für Schritt mit Fotos gezeigt. Es richtet sich an Besitzer von Overlock- und/oder Coverlock-Maschinen und alle, die es werden möchten. Für Anfänger, die gerade erst überhaupt mit dem Nähen an einer Haushaltsnähmaschine anfangen, ist es aber nicht geeignet.

Preis: 24,90 €

„Richtig nähen mit Overlock- und Coverlock-Maschinen“ bei Thalia

Ein Buch, dass sich gleichermaßen der Overlock und der Coverlock widmet, das ist schon etwas Besonderes. Die Maschinen haben Gemeinsamkeiten aber eben auch gravierende Unterschiede und lassen sich nicht im Austausch einsetzen, jede Maschine tut etwas völlig anderes: Die eine näht ausschließlich am Rand des Stoffs und versäubert (Overlock) und die andere ist grob gesagt fürs Säumen zuständig und näht auf dem Stoff (Coverlock). Für beide Maschinen findet man hier allerhand Tipps und Tricks und obwohl ich schon über 5 Jahre fast täglich an der Ovi sitze, habe ich hier noch den ein oder anderen Kniff rausziehen können. Für die Cover natürlich auch.

Zunächst werden im Buch die Maschinen einzeln vorgestellt. Es geht um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, passende Nadeln, Garn, Füßchen und Zubehör, Wartung und Pflege. Dann werden einige Modelle Beispielhaft vorgestellt. Bei einem Buch, das 2012 erstmals erschien, ist es klar, dass einige Maschinentypen mittlerweile von ihren Nachfolgern abgelöst wurden. Das ist einfach so, ein Buch kann nicht mal schnell teilweise neu geschrieben werden. Eine richtige Kaufberatung kann so ein Fachbuch also nie sein, das sollte man nicht erwarten.

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Die Grundlagen und Funktionsweisen der Overlock und Coverlock werden wirklich gut erklärt, Dinge wie „Differentialtransport einstellen“ verlieren ihren vermeintlichen Schrecken. Wie man Nahtenden sichert, wie man mit der Overlock Bögen und sogar Kreise näht, wird super erklärt. Das werde ich demnächst ausprobieren, wenn ich wieder an der Maschine sitze. Ich habe tatsächlich noch nie einen echten Kreis damit genäht! Verschiedene Nahtarten werden erklärt und wofür sie eingesetzt werden, Raffen und Gummizüge, Halsausschnitte, Säume, Rollsäume, Zierstiche,Paspel, Biesen, Reißverschluss. Das Buch ist ein gutes Nachschlagewerk für die einzelnen Techniken und man hat wirklich eine solide Literatur in der Hand.

Im Inhaltsverzeichnis ist übrigens toll gekennzeichnet, was für ein Kapitel sich auf welche Maschinenart bezieht.  Im Text selbst ist es auch völlig klar, was gemeint ist. Sollte man mal einen Knoten im Kopf haben: Wenn die Naht am Rand ist kann sie nur von der Overlock sein, ist sie in der Mitte, kann sie nur von der Coverlock sein. Insgesamt gibt es mehr Inhalte zur Overlock, die kann man eben zu vielfältigeren Zwecken einsetzen und die werden auch alle behandelt. Alles was mit der Coverlock geht, steht ebenfalls im Buch.

Was mir am Buch nicht gefällt, sind die Fotos. Also, alles ist toll bebildert, Schritt für Schritt, keine Frage. Aber so als Fotografenbraut habe ich vielleicht etwas andere Ansprüche an Bilder. Die Bilder sind wahrscheinlich von den Autorinnen selbst gemacht, hier war kein Profi am Werk. Sie sind insgesamt recht dunkel, und einfach nicht richtig ausgeleuchtet. Das was gezeigt werden soll, ist zu erkennen. Doch schön ist anders. Die Fotos im Buch „Schöner Nähen mit Profitechniken“ (siehe weiter unten!) sind dagegen eine Augenweide, so hätte ich mir die Bilder in diesem Buch auch gewünscht. Denn inhaltlich ist es echt lesenswert.

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