Unsere Fotoausrüstung für Reisen und zu Hause2018-09-18T23:10:52+00:00

Unsere Fotoausrüstung für Reisen und zu Hause

Canon, Nikon, Sony und wie sie alle heißen, bieten eine unendliche Auswahl an Kameras, Objektiven und Zubehör für’s Fotografieren. Aber wo soll man bei dieser großen Auswahl anfangen? Wir zeigen dir welche Fotoausrüstung wir benutzen und empfehlen können.

Auch für uns ist es nicht immer leicht zu entscheiden, welche Kamera oder welches Objektiv wir für unsere Bedürfnisse benötigen. Muss es das große, schwere, teure Objektiv mit super Bildqualität sein, oder langt auch ein kleineres, günstigeres Objektiv mit vielleicht nicht ganz so offener Blende?

Wir wägen da häufig ab, was in welcher Situation der absolute Overkill wäre und was auf jeden Fall dabei sein muss. Dabei unterscheiden wir zwei Szenarien: Equipment auf Reisen und Equipment zu Hause.

Auf Reisen sind natürlich immer unsere beiden kleinen Kinder dabei. Und wer mit kleinen Kindern schonmal verreist ist weiß, da bleibt kein Platz mehr für eine riesige Fotoausrüstung. Deswegen tut es da bei uns das absolute Minimum: Eine Kamera, ein Objektiv – das wars! Im Hotelzimmer haben wir natürlich schon noch mehr dabei. Aber für Ausflüge ist meist wirklich nur ganz wenig mit, denn es bleibt mit kleinen Kindern sowieso keine Zeit groß die Ausrüstung zu wechseln. Trotzdem heißt das nicht, dass die Fotos dadurch schlechter werden, im Gegenteil, es kann sogar die Lernkurve für bessere Fotos steil nach oben schnellen lassen wenn man sich mehr Gedanken über das Bild, als über die Technik machen muss.

Zu Hause sieht das Ganze etwas anders aus. Stefan ist Berufsfotograf und Coach und da können wir natürlich aus einem etwas größeren Fotografie-Fundus wählen. Aber auch hier versuchen wir nicht über die Strenge zu schlagen, denn nicht die Technik macht das Foto sondern ist lediglich das Hilfsmittel.

Lies auch unsere Fototipps

Kameras

Unsere allererste Spiegelreflexkamera war die Canon 600D. Damit haben wir das Fotografieren gelernt. Sie ist schon vor etwas Längerem, nämlich 2011 auf den Markt gekommen, funktioniert aber nach wie vor wie eine eins. Was wir besonders toll an dieser Kamera finden, sind die Farben, die sie produziert. Es sind die typischen „Canon-Farben“ mit tollen Hauttönen.

Danach haben wir upgegraded auf die Canon 5D Mark III und Nikon D750. Zwei absolute Allround-Kameras, für wirklich alle Situationen gewappnet.

Jedoch wurden sie uns mit der Zeit für Reisen zu schwer und zu groß weshalb wir uns zu einem Umstieg von Spiegelreflexkameras auf spiegellose Kameras entschieden haben: Es kamen die Sony Alpha 7 II und Sony Alpha 6000 zu uns.

Die Sony Alpha 6000 bietet zu einem unfassbar guten Preis (ca. 400 Euro) einfach so viel: Ultraschneller Autofokus, sehr gute Bildqualität, sehr leicht und kompakt. Deswegen ist es auch DIE Kamera, die wir jedem, der mit dem Fotografieren anfangen möchte uneingeschränkt empfehlen können!

Die Sony Alpha 7 II ist sozusagen das Pendant zur Sony Alpha 6000, jedoch mit einem größeren Vollformatsensor. Bedeutet kurz gesagt, mehr Bokeh und besseres Rauschverhalten bei wenig Licht.

Dann kam die Sony Alpha 7r II. Die beste Bildqualität (neben der Sony A7R III und Nikon D850), die wir bis dato gesehen haben und 42 Megapixel! Ideal für Landschaftsaufnahmen und supergroße Prints. Klar, dass wir diese Kamera haben mussten, zumal der Autofokus nochmal gegenüber der Sony Alpha 7 II und Sony Alpha 6000 verbessert wurde. Mit dieser Kamera sind bisher auch die meisten Bilder entstanden, die ihr auf dem Blog seht.

Abgelöst wurde sie nun vom Nachfolger, der Sony Alpha 7r III. Diese hat nämlich einen zweiten SD-Karten Slot eingebaut, sodass man direkt beim Fotografieren die zweite Karte als Backup hat, falls eine Karte mal kaputt gehen sollte. Die Sony Alpha 7r III ist natürlich der absolute Overkill. Stefan hat sie sich vorrangig für seine professionellen Foto-Jobs zugelegt. Hier findet ihr übrigens einen Testbericht zur A7r III.

Welche Kameras empfehlt ihr Einsteigern und ambitionierten Hobbyfotografen?

Ganz klar die Sony Alpha 6000! Wir finden es nach wie vor unglaublich, wie viel Kamera man für das Geld bekommt. Mit dieser Kamera kann man zum Einstieg und auch darüber hinaus nichts falsch machen.

Möchtest du noch einen Schritt weitergehen und in eine Vollformat-Kamera investieren, so empfehlen wir dir die Sony Alpha 7 II. Für uns derzeit was das Preis-Leistungsverhältnis angeht die beste Vollformat-Kamera.

Möchtest du das Allerletzte aus dem Bild rausholen, die beste Bildqualität und den schnellsten Autofokus haben, so empfehlen wir dir die Sony Alpha 7r III.

Links zu unseren Kameras

Sony Alpha 7 II
Sony Alpha 6000
Canon 600D (Nachfolgemodell: Canon 800D)
Sony Alpha 7R II
Sony Alpha 7R III
Nikon D750

Lese-Tipp: Du bist dir nicht sicher ob eine Kamera mit Vollformat-Sensor oder eine mit kleinerem APS-C Sensor besser zu dir passt? Dann lies dir unseren Artikel durch, in dem wir beide Sensor-Arten vergleichen:

Vollformat- vs. APS-C Sensor

Objektive

Unsere Objektive für die spiegellose Sony Alpha Reihe

Wir sind nicht so die Fans von Kit Objektiven. Zwar bieten sie für einen geringen Preis einen guten Einstieg in die Fotografie und gerade bei den Kit Objektiven der spiegellosen Sony Alpha Reihe, d.h. Sony Alpha 6000, 7 II, 7r II, etc., finden wir das Gebotene für den Preis nochmal besser als bei Canon und Nikon. Will man die Fotografie jedoch etwas ambitionierter betreiben, stößt man nach relativ kurzer Zeit mit den Kit-Objektiven an seine Grenzen (allein schon die Blendenöffnung ist nicht immer die größte). Daher bevorzugen wir für den Einstieg gute und günstige Festbrennweiten, beispielsweise die sogenannten Nifty-Fifties.

Das 50 mm f/1.8 von Sony kostet lediglich ca. 200 Euro und bietet eine enorm gute Bildqualität und ein tolles Bokeh mit Wiedererkennungswert – eben der typische Nifty-Fifty-Look. Der Autofokus ist für Fotoaufnahmen richtig gut. Wenn du jedoch auch mit deiner Kamera filmen möchtest, ist der Autofokus ein wenig laut und nicht ganz so treffsicher wie beispielsweise beim 55 mm f/1.8 von Zeiss.

Die zweite günstige und richtig gute Festbrennweite die wir bspw. während unseres ersten Singapur-Trips permanent drauf hatten, ist das 35 mm f/2.8 von Samyang für ca. 250 Euro. Bei Samyang können wir nicht jedes Objektiv empfehlen, aber bei dem 35 mm ist ihnen ein richtig guter Wurf gelungen. Das Bokeh ist butterweich, die Farben schön kontrastreich, der Autofokus richtig gut und es ist das bisher leichteste und kompakteste Objektiv, was es für die spiegellose Sony Alpha Vollformat-Reihe gibt. Ideal für Reisen geeignet! Wir sind nicht so die Objektivwechsler und auch mit Kindern ist es einfach einfacher, wenn man es die ganze Zeit drauf lassen kann und es schön klein und leicht ist.

Da wir auch das dreimal so viel kostende Sony Zeiss 35 mm f/2.8 haben, hat Stefan mal einen ausgiebigen Direktvergleich der beiden Objektive gemacht. Was die Bildqualität betrifft hat er keine großen Unterschiede festgestellt, im Gegenteil, bei einem Blindtest konnte er nicht zuordnen, welches Bild zu welchem Objektiv gehört. Alleinig bei der Farbtemperatur konnte er die Bilder richtig zuordnen, das Samyang ist nämlich einen Ticken wärmer als das Sony Zeiss. D.h. von der Bildqualität her, sind die beiden Objektive eigentlich fast identisch. Beim Autofokus sind sie sich auch recht ähnlich. Einzig bei Aufnahmen, bei denen unsere Kinder auf uns zurennen und wir Serienbilder gemacht haben, war das Sony Zeiss treffsicherer. Rechtfertigt das allerdings den dreifachen Preis? Sicherlich nicht. Und wenn ihr nicht ausschließlich auf euch zu rennende Kinder fotografiert, greift zum Samyang.

Die 35 mm Brennweite ist ja eine unserer Lieblings-Brennweiten, daher haben wir auch noch das Sony Zeiss Distagon 35 mm f/1.4. Aufgrund der weiten 1.4er Blendenöffnung ist es aber auch sehr schwer und groß und teuer (ca. 1500 Euro). Daher kommt es bei uns nicht ins Reisegepäck sondern wird ausschließlich für zu Hause oder bei professionellen Foto-Jobs eingesetzt. Das Bokeh ist etwas spezieller. Es ist nicht ganz so weich wie das eines Sigma 35 mm f/1.4 Art, sondern etwas unruhiger. Allerdings hat es in Verbindung mit dem typischen 3D Pop Look von Zeiss etwas ganz Eigenes, sozusagen eine „Linse mit Charakter“ wie Stefan sagen würde ;)

Kommen wir mal zu unserem einzigen „Weitwinkel“. Ihr seht, wir schreiben das in Klammern, weil es eigentlich nur ein Weitwinkel-Aufsatz ist. Wir sprechen vom Sony SEL-075UWC Weitwinkel-Konverter. Dieser wird einfach auf das Sony 28 mm f/2.0 vorne aufgeschraubt und verwandelt es von einem 28 mm f/2.0 zu einem 21 mm f/2.8. Warum haben wir als Weitwinkel einen Konverter im Einsatz und kein klassisches 16-35 mm wie das Sony Zeiss bzw. Sony G Master? Zum Einen weil es klein und leicht ist. Wie bereits mehrfach geschrieben, auf Reisen mit kleinen Kindern kann ich kein 1kg schweres, riesiges Objektiv mit mir herumschleppen. Zum Anderen natürlich der Preis. Da wir das Sony 28 mm f/2.0 sowieso schon hatten, konnten wir es für nur ca. 250 Euro zu einem kleinen Weitwinkel verwandeln. Wenn wir uns das 2400 Euro teure Sony 16-35 mm f/2.8 G Master anschauen, ist das für uns aufgrund der Größe und des Gewichts keine Option. Das kleinere und günstigere Sony 16-35 mm f/4 fällt aufgrund der maximalen Blendenöffnung von f/4 auch raus. Eine Alternative von Drittherstellern gibt es momentan nicht. Daher bleiben wir momentan noch bei dem Konverter. Wir hatten alle drei genannten Weitwinkel im Einsatz und natürlich bietet ein 250 Euro günstiger Konverter nicht die Bildqualität eines 2400 Euro teuren Objektivs. Besonders in den Bildecken ist es nicht ganz so scharf, d.h. entweder man blendet ab oder aber man muss damit leben. Aber es ist für unsere derzeitigen Bedürfnisse genau das Richtige. Solltest du maximale Bildqualität erwarten, dann greife lieber zu einem der 16-35er.

Unser einziges Zoom-Objektiv ist das Tamron 28-75 mm f/2.8. Die neuen Tamron Objektive sind von der Bildqualität und vom Autofokus aller erste Sahne. Und hier bildet das 28-75 mm keine Ausnahme. Es ist deutlich leichter und kompakter gebaut als das Sony 24-70 mm f/2.8 und preislich mit ca. 800 Euro auch 1200 Euro günstiger. Es kommt bei uns auch zum Filmen zum Einsatz und ersetzt ein Makro-Objektiv, weil die Naheinstellgrenze so gering ist, dass man damit ganz nah an das Motiv heran kann.

Als unsere Go-To Portraitlinse haben wir das Sony 85 mm f/1.8. Mit ca. 580 Euro relativ erschwinglich, bietet es ein tolles weiches Bokeh und ist sehr scharf.

Und noch eines unserer Alltime-Favoriten, das Sony Zeiss 55 mm f/1.8. Dieses Objektiv ist sehr kompakt gebaut, hat einen ultraschnellen Autofokus, die Bilder haben sehr kontrastreiche Farben, ein sehr weiches Bokeh und den typischen 3D Zeiss-Look. Preislich ist es mit ca. 800 Euro leider nicht gerade günstig, wir haben es jedoch während einer Cashback-Aktion von Sony gekauft und dadurch 100 Euro sparen können.

Alle hier genannten Objektive passen sowohl auf dieVollformat-Kameras der Sony Alpha-Serie als auch auch die APS-C Kameras wie bspw. der Sony Alpha 6000, 6300 oder 6500.

Welche Objektive empfehlt ihr Einsteigern und ambitionierten Hobbyfotografen?

Das Samyang 35 mm f/2.8 (ca. 250 Euro) und das Sony 50 mm f/1.8 (ca. 200 Euro). Es sind beides sehr kompakte und leichte Objektive, die eine großartige Bildqualität liefern! An den beiden Objektiven führt preisleistungstechnisch besonders anfangs, wenn man noch nicht so genau weiß, in welche Richtung sich die eigene Fotografie entwickeln wird, kein Weg vorbei.

Möchtest du dir ein Immerdrauf-Zoom-Objektiv zulegen, empfehlen wir dir das Tamron 28-75 mm f/2.8 für knapp 800 Euro. Ein tolles Allround-Objektiv und eine ganz klare Kaufempfehlung von uns!

Links zu unseren Objektiven

Sony 50 mm f/1.8
Sony Zeiss 55 mm f/1.8
Samyang 35 mm f/2.8
Sony Zeiss 35 mm f/2.8
Sony Zeiss Distagon 35 mm f/1.4
Sony Weitwinkel-Konverter 21 mm f/2.8
Sony 28 mm f/2
Tamron 28-75 mm f/2.8
Sony 85 mm f/1.8

Lese-Tipp: Du bist dir nicht sicher ob ein Zoom-Objektiv oder eine Festbrennweite besser zu dir passt? Dann lies dir unseren Artikel durch, in dem wir Zoom-Objektive und Festbrennweiten vergleichen:

Festbrennweite oder Zoom-Objektiv

Unsere Objektive für die Nikon D750

Für die Nikon D750 haben wir zwei Sigma Objektive der Art-Reihe, nämlich das 24 mm f/1.4 und das 50 mm f/1.4. Sigma hat mit seiner Art-Reihe Objektive auf dem Markt, dessen Bildqualität unfassbar gut ist und keinerlei Kompromisse eingeht. Das Bokeh ist so butterweich und trotzdem ist das Bild so unglaublich scharf. Du siehst, wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Lediglich beim Autofokus muss man bei einigen Art-Objektiven ein paar Abstriche machen. Ab und zu erwischt man ein Objektiv mit einem leichten Front-/Back-Fokus und muss die Autofokus-Justage der Kamera nutzen um das auszugleichen. Unsere beiden Exemplare sind davon nicht betroffen und laufen wie eine eins.

Trotz dass wir die Spiegelreflexkamera nicht mehr so häufig nutzen wie die spiegellosen Sony’s, können wir uns von den Objektiven und der Nikon einfach nicht trennen. Zu gut ist die Bildqualität und man kann sich zu 1000 Prozent auf sie verlassen – eben ein richtiges Arbeitstier was einfach tolle Ergebnisse abliefert.

Links zu unseren Objektiven

Sigma 24 mm f/1.4 Art
Sigma 50 mm f/1.4 Art

Filter

Filter nutzen wir nicht so häufig, denn der Einsatz bedeutet immer auch Zeit und Ausprobieren, welche längere Belichtungszeit die richtige ist. Und diese Zeit fehlt uns häufig, wenn wir mit den Kindern unterwegs sind und auf sie Acht geben müssen. Da sind wir froh, wenn wir schnell mal ein Foto von der tollen Skyline im Vorbeilaufen machen können ;)

Sollte es dann doch einmal klappen, einen Graufilter oder auch ND-Filter genannt oder Polarisationsfilter zu benutzen, greifen wir auf Filter der Marke Haida zurück. Diese liegen preislich im mittleren Segment und bieten dafür eine sehr gute Qualität. Von Günstigeren würden wir eher abraten und für Teurere sollte man sie schon häufiger nutzen als wir es beispielsweise tun.

Achtet beim Kauf darauf, die richtige Filtergröße für euer Objektiv zu nehmen. Die Größe steht im Normalfall vorne auf eurem Objektiv in mm drauf. Solltet ihr Objektive mit vielen verschiedenen Größen nutzen, so müsst ihr nicht für jedes Objektiv einen eigenen Filter kaufen. Schaut einfach nach eurem größten Objektivdurchmesser, kauft diesen Filter und verkleinert mit solchen Adapterringen zu kleineren Objektivdurchmessern.

Graufilter / ND-Filter

Grau- bzw. ND-Filter benutzt man, damit weniger Licht auf den Bildsensor fällt. Wieso gerade weniger Licht? Ganz einfach. Wenn man mit längeren Belichtungszeiten fotografieren möchte, passiert es tagsüber häufig, dass dadurch das Bild überbelichtet wird. Gegen Abend ist das nicht so das Problem, aber damit das nicht passiert, schraubt man sich einen ND-Filter vorne an das Objektiv.

Und wieso möchte man mit längeren Belichtungszeiten fotografieren? Meist ist der Einsatzzweck, Bewegungen verschwimmen zu lassen. Also beispielsweise fließendes Gewässer milchig werden zu lassen, viele Personen verschwinden zu lassen oder nachts Lichter von Autos als Schlieren zu fotografieren. Dabei gibt es verschiedene Graufilter Stärken. Beispielsweise lässt ein ND1000 Filter viel weniger Licht auf den Sensor als ein ND64 Filter.

Es gibt auch so genannte Verlaufsfilter um beispielsweise bei Landschaftsaufnahmen den Himmel nicht ausbrennen zu lassen.

Links zu unseren Grau- bzw. ND-Filtern

Haida Graufilterset ND8, ND64, ND1000
Haida NanoPro ND1000
Filter Adapterringe

Polfilter

Polfilter nutzt man um Spiegelungen jeglicher Art, d.h. beispielsweise an Wasseroberflächen, spiegelnden Oberflächen wie nassen Straßen, Fensterscheiben zu verringern.

Der Polfilter ist dabei auf dem Objektiv drehbar. Das heißt du musst ihn bei jedem Bild so lange drehen, bis du den gewünschten Effekt erzielst.

Link zu unserem Polfilter

Haida Polfilter

Stative

Mit Stativen verbindet uns eine Hassliebe. Einerseits nehmen wir sie überhaupt nicht gerne mit, weil es eben noch etwas zum Schleppen ist. Andererseits sind einige Fotos ohne Stativ gar nicht möglich. Daher versuchen wir häufig vor Ort vorhandene Dinge als Stativ zu nutzen. Mauern, Ablagen, Bäume, alles was uns so vor die Füße läuft.

Was wir allerdings sehr gerne benutzen ist ein Gorilla Pod. Schön handlich und klein, kann man ihn überall hin mitnehmen und ihn aufgrund der flexiblen Arme an den entlegensten Orten als Stativ benutzen.

Zum Filmen nutzen wir häufig ein Einbeinstativ. Dieses hat den Vorteil, dass die Clips nicht ganz so statisch wirken, aber auch nicht verwackelt wie wenn man aus der Hand filmt. Also ein gutes Mittelding mit leichten dynamischen Bewegungen.

Links zu unseren Stativen

Joby Gorillapod
Rollei Compact Traveler No. 1 Carbon
Benro Einbeinstativ

Kameragurte

Was haben wir da schon alles ausprobiert. Vom Herstellergurt, über Doppelgurte bis hin zu Gürtelbefestigungen. Alles hat seine Vor- und Nachteile und den perfekten Kameragurt haben wir auch noch nicht gefunden. Aber wir sind mit drei Lösungen recht zufrieden.

Fangen wir mal mit dem schönsten aber auch teuersten Gurtsystem an. Dem Holdfast Money Maker. Der Name ist Programm, denn wahrscheinlich nutzen nur Leute diesen Gurt, die mit der Fotografie ihr Geld verdienen. Denn mit 250-300 Euro hat er auch einen stolzen Preis. Dafür bekommt man amerikanische Handarbeit gefertigt mit edlem Leder (es gibt auch eine Nylovariante!) und unheimlich hohem Tragekomfort. Man kann mit dem Gurt sowohl eine, als auch zwei Kameras tragen, oder sogar noch eine Tasche dranmachen. Ein modular aufgebautes Gurtsystem macht’s möglich.

Dann nutzen wir noch einen ganz normalen Kameragurt im Retrodesign. Beige und braun dominieren und er sieht gepaart mit einer kleinen spiegellosen Systemkamera um den Hals einfach nur sehr cool aus.

Wir haben diesen Gurt jedoch noch ein wenig erweitert. Denn es gibt häufig Situationen in denen wir einen Gurt sogar als störend empfanden, im nächsten Moment hätten wir ihn aber wieder gerne zum Umhängen der Kamera. Ein schnelles Montieren und Abmachen an den normalen Kameraverschlüssen funktioniert leider nicht. Daher haben wir uns von Peak Design Schnellverschlussclips geholt. Diese macht man an der Kamera und am Gurt fest, und nun kann man mit einem leichten Fingerdruck die Kamera vom Gurt lösen oder schnell wieder anbringen.

Als drittes System haben wir ebenfalls wieder von Peak Design den Capture Clip geholt. Dieser wird unten an der Kamera befestigt, und das Gegenstück entweder beispielsweise am Gürtel oder am Rucksackschultergurt befestigt. Man klickt die Kamera dann wieder einfach nur ein und zum Abnehmen muss man einen Knopf drücken, der ein Abnehmen der Kamera ermöglicht.

Links zu unseren Kameragurten

Holdfast Money Maker
Retro Kameragurt
Peak Design Anchor Links
Peak Design Capture Clip

Fototaschen

Fototaschen gibt es in Hülle und Fülle und auch wir haben gefühlt quasi für jede Situation eine Fototasche.

Fangen wir mal ganz klein an, nämlich mit einer Kameratasche aus Neopren. Diese Tasche benutzen wir, wenn wir die Kamera in einem Rucksack oder einer Tasche transportieren und sie vor Kratzern und Erschütterungen schützen wollen. Die Hülle ist flexibel und dünn zusammenfaltbar und somit sehr platzsparend.

Dann haben wir noch den Lowepro Toploader. In diese Tasche passt eine Kamera mit Mittelgroßem Objektiv hinein. Praktisch ist das Herausnehmen und Reinlegen von oben, sodass die Kamera garantiert nicht herausfällt. Stefan nimmst sie gerne, weil er in das Vorderfach sein Handy und Portemonnaie und seine Schlüssel verstauen kann. Diese Tasche gibt es in verschiedenen Größen, sodass auch längere Zoom-Objektive darin Platz finden.

Wir habe noch eine mittelgroße Tasche, in die zwei Kameras inklusive Objektive oder eine Kamera mit drei Wechselobjektiven reinpasst. Die Fächer innen drin kann man nach seinen Wünschen verschieben und somit auch anderes Fotozubehör mit verstauen. Mit zwei Karabinerhaken kann man diese Kamera auch am Holdfast Money Maker befestigen. Sie hängt quasi hinten am Po und stört überhaupt nicht, wenn man damit herumläuft. Das Gewicht ist durch das Gurtsystem des Money Maker auch gleichmäßig auf beide Schultern verteilt, sodass keine Nackenschmerzen entstehen.

Die nächste Tasche, die Cullmann Amsterdam Maxima 520 Kameratasche hat sehr viel Platz um mehrere Kameras mitsamt Objektiven unterbringen zu können. Praktisch ist die Taschenöffnung nach dem Prinzip der Arzttasche, d.h. nichts fällt mehr raus beim Öffnen und man hat alles auf einen Blick griffbereit.

Wenn man sein gesamtes Foto-Equipment in einer einzigen Tasche unterbringen möchte, wird dies auf Dauer schwer zum Tragen. Daher hat sich Stefan einen Rollkoffer von Vanguard speziell für die Foto-Ausrüstung gekauft. Dort findet alles seinen Platz, die Stative können seitlich oder vorne befestigt werden und die Handgepäcksmaße hat er auch noch. Denn gib niemals deine Foto-Ausrüstung aus der Hand ;)

Links zu unseren Fototaschen

Kameratasche aus Neopren
Lowepro Toploader
K&F Concept Kameratasche Messenger
Cullmann Amsterdam Maxima 520
Rollkoffer von Vanguard

Speichermedien

Das Speichermedium auf das deine Bilder gespeichert wird, solltest du mit Bedacht auswählen. Denn wenn man hier spart, spart man unter Umständen am falschen Ende, wenn alle Bilder auf einmal aufgrund eines Defekts weg sind. Daher solltest du dir auch immer Backups an entfernten Orten anlegen, etwa eine Backup-Festplatte bei Eltern/Geschwister/Freunden lagern. Denn es ist nicht die Frage OB ein Speichermedium kaputt geht, sondern WANN es kaputt geht. Denn nichts ist von Dauer.

SD-Karten und Speicherkarten-Tasche

Wir benutzen SD-Karten in den Größen von 16 GB bis 128 GB, wobei wir in der letzten Zeit die größeren aufgrund des zweiten SD Karten Slots der Sony Alpha 7r III bevorzugen. Mit nur einem SD Karten Slot in der Kamera würde ich dir tendenziell zu kleineren SD Karten raten, um das Risiko eines Defekts und den Verlust ALLER Urlaubsbilder zu vermeiden.

Unsere SD-Karten sind von Sandisk. Damit hatten wir bislang noch keinen Datenverlust, mit anderen Herstellern hingegen schon. Deswegen, spart nicht am falschen Ende. Wir nutzen die Karten mit der schnellsten Schreibgeschwindigkeit, Sandisk Extreme Pro. Sollte dir das nicht so wichtig sein, kannst du natürlich auch langsamere Karten verwenden.

Zur sicheren Aufbewahrung verwenden wir eine Speicherkarten-Tasche von Kalahari. So können die SD-Karten nicht verloren gehen

Links zu unseren SD-Karten und Speicherkarten-Etuis

SD Karten von Sandisk
Kalahari Speicherkarten-Etui

Externe Festplatten und NAS

Externe Festplatten dienen uns lediglich als Archiv und Backup unserer fertig bearbeiteten Bilder. Wir bearbeiten die Bilder nicht auf externen Festplatten weil es nicht schnell genug ist. Mit schnellen externen SSD Festplatten kommen wir nicht auf die Geschwindigkeit die wir auf den sehr schnellen internen Festplatten unserer MacBooks Pro’s erzielen. Und Lightroom ist ja schon nicht wirklich optimiert was Geschwindigkeit anbelangt, da brauchen wir nicht noch einen zweiten Flaschenhals.

Solltest du aber auf externen Festplatten Bilder bearbeiten wollen, so würden wir dir empfehlen die schnellsten SSD Festplatten von Sandisk zu nutzen.

Für unser Archiv und Backup der fertig bearbeiteten Bilder nutzen wir interne Festplatten, die wir in eine Festplatten-Dockingstation stecken. Immer zwei Festplatten haben genau dieselben Daten, sodass immer ein Backup vorhanden ist. Wenn die Festplatten voll sind, werden sie beschriftet und eine davon kommt in den Schrank und die andere zu den Eltern oder Schwiegereltern. Denn ein Backup nützt nichts, wenn bspw. durch einen Brand beide Festplatten am gleichen Ort zerstört werden.

Zusätzlich haben wir eine Synology NAS, wo die Bilder auch noch ein drittes Mal gespeichert sind. NAS heißt Network Attached Storage und ist nichts weiteres als eine Festplatte mit Netzwerkanschluss, sodass alle Benutzer im selben Netzwerk Zugriff auf die Daten haben. Die Synology kann neben dem Speichern der Daten jedoch noch viel mehr, ist quasi ein kleiner Server.

Wenn wir verreisen nutzen wir kleine 2.5 Zoll Festplatten als Backup für unsere noch nicht bearbeiteten Bilder. Die Geschwindigkeit muss hierbei nicht sonderlich schnell sein, sie dienen ja nur dem Ablegen der Dateien als Backup.

Übrigens die fertigen JPEGs kommen bei uns in iCloud Drive. Wir haben ein Abo über 2 TB Speicher, sodass da alle JPEGs Platz finden. Das Schöne an iCloud Drive ist, dass man auch mit einem Mac mit kleiner Festplatte Zugriff auf alle 2 TB Speicher hat. Es werden nämlich Dateien, die man länger nicht mehr verwendet hat vom Mac entfernt, sind aber als Vorschaubilder im Finder immer noch verfügbar. Man hat also alles im Blick und wenn man auf die Datei zugreifen möchte, wird sie nahtlos aus der iCloud auf den Mac heruntergeladen.

Links zu unseren externen Festplatten

Interne Festplatten als Archiv und Backup
Festplatten-Dockingstation
Synology NAS
Externe SSD von Sandisk
Externe 2.5 Zoll Festplatten als Backup für unterwegs

Bildbearbeitung

Ja, wir geben’s zu, wir sind (mittlerweile) Apple Fans. Das war nicht immer so, denn aufgewachsen sind wir mit MS DOS und Windows (damals noch auf einem 486er) und auch vor unserem Dasein als Kreative haben wir im Beruf ausschließlich mit Windows gearbeitet. Seitdem nun Bildbearbeitung, Videoschnitt und Content Creation im Vordergrund stehen haben wir zu Apple gewechselt und können uns nicht mehr vorstellen zurückzukehren. Ja, die Anschaffung der Geräte ist um einiges Teurer als vergleichbare Windows Hardware. Aber das gesamte Ökosystem mitsamt dem Betriebssystem MacOS erleichtern uns dermaßen die Arbeit, dass sich das Mehr an Investitionskosten allemal rentiert. Als Rechner haben wir zwei MacBook Pro 15 Zoll in der jeweils verfügbaren Vollausstattung, d.h. schnellster Prozessor und schnellste Grafikkarte. Beides ist Voraussetzung für ein langfristig schnelles Arbeiten in Lightroom, Photoshop und Final Cut Pro X. Während Photoshop und Final Cut Pro X von der schnellen Grafikkarte profitieren, ist für Lightroom vorrangig ein hochgetakteter Prozessor wichtig.

Wir nutzen keine stationären Rechner, weil wir durch das Reisen von jedem Ort aus arbeiten müssen.

Für die Bildbearbeitung kommen eigentlich nur drei Programme in Frage: Adobe Lightroom, Capture One und Gimp. Letzteres ist sogar kostenlos. Wir würden aber jedem empfehlen mit Lightroom Bilder zu bearbeiten, da dieses Programm sozusagen der Industrie-Standard ist. Man kann sich viele Presets kaufen und es gibt Tutorials die einem erklären wie Lightroom funktioniert.

Link zu unseren Macs

MacBook Pro 15 Zoll

Blitze und Zubehör

Links zu unseren Blitzen und Zubehör

TTL-Blitz Godox TT350s
Funkfernauslöser Godox X1R-S
Blitz Yongnuo YN 560 IV
Funkfernauslöser Yongnuo YN 560-TX
TTL-Blitz Yongnuo YN 685
Funkfernauslöser Yongnuo YN-622N-TX
MagMod Basic Set
MagMod MagSphere

Fotozubehör

Hier listen wir alles auf, was nicht in die bereits genannten Kategorien passt.

Links zu unserem Fotozubehör

Kabelloser Fernauslöser und Intervalometer
Sony Mikrofon
Akku-Ladegerät und Ersatzakkus für Sony Alpha 6000, Alpha 7 II
Ersatz-Akku für Sony A7r III
Faltreflektor 110 cm

Zur Transparenz

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Mama Katja

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