Canon, Nikon, Sony und wie sie alle heißen, bieten eine unendliche Auswahl an Kameras, Objektiven und Zubehör für’s Fotografieren. Aber wo soll man bei dieser großen Auswahl anfangen? Wir zeigen dir, was wir für unseren kompletten Fotografie-Workflow benötigen, welche Fotoausrüstung wir benutzen und welche Kamera wir für Einsteiger empfehlen können.

Familienblog Nähfrosch Katja
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Unsere Fotoausruestung

Auch für uns ist es nicht immer leicht zu entscheiden, welche Kamera oder welches Objektiv wir für unsere Bedürfnisse benötigen. Muss es das große, schwere, teure Objektiv mit super Bildqualität sein, oder langt auch ein kleineres, günstigeres Objektiv mit vielleicht nicht ganz so offener Blende?

Wir wägen da häufig ab, was in welcher Situation der absolute Overkill wäre und was auf jeden Fall dabei sein muss. Dabei unterscheiden wir zwei Szenarien: Equipment auf Reisen und Equipment zu Hause.

Presets zur Bildbearbeitung

Du möchtest mehr aus deinen Fotos in Lightroom oder auf deinem Smartphone rausholen? Du möchtest nicht stundenlang herumtüfteln bis du einen passenden Look gefunden hast? Dann schau dir unsere Presets an!

Zu unseren Presets

Presets

Auf Reisen sind natürlich immer unsere beiden kleinen Kinder dabei. Und wer mit kleinen Kindern schonmal verreist ist weiß, da bleibt kein Platz mehr für eine riesige Fotoausrüstung. Deswegen tut es da bei uns das absolute Minimum: Eine Kamera, ein Objektiv – das wars! Im Hotelzimmer haben wir natürlich schon noch mehr dabei. Aber für Ausflüge ist meist wirklich nur ganz wenig mit, denn es bleibt mit kleinen Kindern sowieso keine Zeit groß die Ausrüstung zu wechseln. Trotzdem heißt das nicht, dass die Fotos dadurch schlechter werden, im Gegenteil, es kann sogar die Lernkurve für bessere Fotos steil nach oben schnellen lassen wenn man sich mehr Gedanken über das Bild, als über die Technik machen muss.

Zu Hause sieht das Ganze etwas anders aus. Stefan ist Coach und Hochzeitsfotograf in Frankfurt und da können wir natürlich aus einem etwas größeren Fotografie-Fundus wählen. Aber auch hier versuchen wir nicht über die Strenge zu schlagen, denn nicht die Technik macht das Foto sondern ist lediglich das Hilfsmittel.

Lies auch unsere Fototipps

Kameras

Unsere allererste Spiegelreflexkamera war die Canon 600D. Damit haben wir das Fotografieren gelernt. Sie ist schon vor etwas Längerem, nämlich 2011 auf den Markt gekommen, funktioniert aber nach wie vor wie eine eins. Was wir besonders toll an dieser Kamera finden, sind die Farben, die sie produziert. Es sind die typischen “Canon-Farben” mit tollen Hauttönen.

Spiegelreflexkamera

Nikon D750

Danach haben wir upgegraded auf die Canon 5D Mark III und Nikon D750. Zwei absolute Allround-Kameras, für wirklich alle Situationen.

Jedoch wurden sie uns mit der Zeit für Reisen zu schwer und zu groß weshalb wir uns zu einem Umstieg von Spiegelreflexkameras auf spiegellose Kameras entschieden haben: Es kamen die Sony Alpha 7 II und Sony Alpha 6000 zu uns.

Nikon D750

Aufgenommen mit Nikon D750 und Sigma 24 mm f/1.4 Art, bearbeitet mit Color Pop Preset #4

Spiegellose Systemkamera

Sony Alpha 6000

Die Sony Alpha 6000 bietet zu einem unfassbar guten Preis (ca. 400 Euro) einfach so viel: Ultraschneller Autofokus, sehr gute Bildqualität, sehr leicht und kompakt. Deswegen ist es auch DIE Kamera, die wir jedem, der mit dem Fotografieren anfangen möchte uneingeschränkt empfehlen können!

Sony Alpha 6000

Aufgenommen mit Sony Alpha 6000 und Sony 28 mm f/2, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #2

Sony Alpha 7 II

Die Sony Alpha 7 II ist sozusagen das Pendant zur Sony Alpha 6000, jedoch mit einem größeren Vollformatsensor. Bedeutet kurz gesagt, mehr Bokeh und besseres Rauschverhalten bei wenig Licht.

Dann kam die Sony Alpha 7R II. Die beste Bildqualität (neben der Sony A7R III und Nikon D850), die wir bis dato gesehen haben und 42 Megapixel! Ideal für Landschaftsaufnahmen und supergroße Prints. Klar, dass wir diese Kamera haben mussten, zumal der Autofokus nochmal gegenüber der Sony Alpha 7 II und Sony Alpha 6000 verbessert wurde. Mit dieser Kamera sind viele Bilder entstanden, die ihr auf dem Blog seht.

Sony Alpha 7 II mit Sony 28 mm f2.0

Aufgenommen mit Sony Alpha 7 II und Sony 28 mm f/2, bearbeitet mit Color Pop Preset #2

Sony Alpha 7 III

Abgelöst wurde sie nun von den Nachfolgern, Sony Alpha 7 III und Sony Alpha 7R III. Diese haben nämlich einen zweiten SD-Karten Slot eingebaut, sodass man direkt beim Fotografieren die zweite Karte als Backup hat, falls eine Karte mal kaputt gehen sollte. Hier findet ihr übrigens einen Testbericht zur Sony Alpha 7R III.

Novotel Kuta Lombok Ostern 143

Aufgenommen mit Sony Alpha 7 III und Sony 85 mm f/1.8, bearbeitet mit Color Pop Preset #4

Action Cam

GoPro Hero

Natürlich darf hier nicht unsere Action Cam fehlen! Wir fotografieren sehr viel mit unserer GoPro, weil wir sie wirklich überall hin mitnehmen können, ohne dass wir Angst haben müssen, dass sie kaputt geht. Wir fotografieren immer in RAW und bearbeiten anschließend die Bilder mit unseren Presets.

Pure Nature 2b

Aufgenommen mit GoPro Hero 6, bearbeitet mit unserem Pure Nature Preset #2

Welche Kameras empfehlt ihr Einsteigern und ambitionierten Hobbyfotografen?

Dazu haben wir einen sehr detaillierten Blogbeitrag geschrieben. Es ist ein ausführlicher Ratgeber zum Kamerakauf geworden.

Wir empfehlen ganz klar die Sony Alpha 6000! Wir finden es nach wie vor unglaublich, wie viel Kamera man für das Geld bekommt. Mit dieser Kamera kann man zum Einstieg und auch darüber hinaus nichts falsch machen.

Möchtest du noch einen Schritt weitergehen und in eine Vollformat-Kamera investieren, so empfehlen wir dir die Sony Alpha 7 II. Für uns derzeit was das Preis-Leistungsverhältnis angeht die beste Vollformat-Kamera.

Möchtest du das Allerletzte aus dem Bild rausholen, die beste Bildqualität und den schnellsten Autofokus haben, so empfehlen wir dir die Sony Alpha 7R III.

Lese-Tipp: Du bist dir nicht sicher ob eine Kamera mit Vollformat-Sensor oder eine mit kleinerem APS-C Sensor besser zu dir passt? Dann lies dir unseren Artikel durch, in dem wir beide Sensor-Arten vergleichen: Vollformat- vs. APS-C Sensor

Kamera Kaufberatung

„Welche Kamera soll ich mir kaufen?“. Dies ist eine der häufigsten Fragen, die wir gestellt bekommen. Deshalb findest du hier einen ausführlichen Ratgeber zur Wahl der „richtigen Kamera“ und zwar für deinen Einsatzzweck!

Zum Kamera Ratgeber

Kamera Kaufberatung
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Objektive

Unsere Objektive für Sony

Wir sind keine großen Fans von Kit Objektiven. Zwar bieten sie für einen geringen Preis einen guten Einstieg in die Fotografie und gerade bei den Kit Objektiven der spiegellosen Sony Alpha Reihe, d.h. Sony Alpha 6000, 7 II, 7R II, etc., finden wir das Gebotene für den Preis nochmal besser als bei Canon und Nikon.

Möchte man die Fotografie jedoch etwas ambitionierter betreiben, stößt man nach relativ kurzer Zeit mit den Kit-Objektiven an seine Grenzen (allein schon die Blendenöffnung ist nicht immer die größte). Daher bevorzugen wir für den Einstieg gute und günstige Festbrennweiten, beispielsweise die sogenannten Nifty-Fifties.

Sony 50 mm f/1.8

Das 50 mm f/1.8 von Sony kostet lediglich ca. 200 Euro und bietet eine enorm gute Bildqualität und ein tolles Bokeh mit Wiedererkennungswert – eben der typische Nifty-Fifty-Look. Der Autofokus ist für Fotoaufnahmen richtig gut.

Sony Alpha 7 II mit Sony 50 mm f1.8

Aufgenommen mit Sony Alpha 7 II und Sony 50 mm f/1.8, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #1

Sony Zeiss 55 mm f/1.8

Wenn du jedoch auch mit deiner Kamera filmen möchtest, ist der Autofokus beim 50 mm von Sony ein wenig laut und nicht ganz so treffsicher wie beispielsweise beim 55 mm f/1.8 von Zeiss. Dieses Objektiv ist sehr kompakt gebaut – wenn auch nicht so kompakt wie das Sony 50 mm f/1.8 – hat einen ultraschnellen Autofokus, die Bilder haben sehr kontrastreiche Farben, ein sehr weiches Bokeh und den typischen 3D Zeiss-Look. Preislich ist es mit ca. 800 Euro leider nicht gerade günstig, wir haben es jedoch während einer Cashback-Aktion von Sony gekauft und dadurch 100 Euro sparen können.

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Aufgenommen mit Sony Alpha 7 III und Sony Zeiss 55 mm f/1.8, bearbeitet mit unserem Portrait Preset #2

Samyang 35 mm f/2.8

Die zweite günstige und richtig gute Festbrennweite die wir bspw. während unseres ersten Singapur-Trips permanent drauf hatten, ist das 35 mm f/2.8 von Samyang für ca. 250 Euro. Bei Samyang können wir nicht jedes Objektiv empfehlen, aber bei dem 35 mm f/2.8 ist ihnen ein richtig guter Wurf gelungen. Das Bokeh ist butterweich, die Farben schön kontrastreich, der Autofokus richtig gut und es ist das bisher leichteste und kompakteste Objektiv, was es für die spiegellose Sony Alpha Vollformat-Reihe gibt. Ideal für Reisen! Wir sind nicht so die Objektivwechsler und auch mit Kindern ist es einfacher, wenn man es die ganze Zeit drauf lassen kann und es schön klein und leicht ist.

Singapore Sightseeing 020

Aufgenommen mit Sony Alpha 7R III und Samyang 35mm f/2.8, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #2

Sony Zeiss 35 mm f/2.8

Da wir auch das dreimal so viel kostende Sony Zeiss 35 mm f/2.8 haben, haben wir mal einen ausgiebigen Direktvergleich der beiden Objektive gemacht. Was die Bildqualität betrifft haben wir keine großen Unterschiede festgestellt, im Gegenteil, bei einem Blindtest konnten wir nicht zuordnen, welches Bild zu welchem Objektiv gehört. Alleinig bei der Farbtemperatur konnten wir die Bilder richtig zuordnen, das Samyang ist nämlich einen Ticken wärmer als das Sony Zeiss.

D.h. von der Bildqualität her, sind die beiden Objektive eigentlich fast identisch. Beim Autofokus sind sie sich auch recht ähnlich. Einzig bei Aufnahmen, bei denen unsere Kinder auf uns zurennen und wir Serienbilder gemacht haben, war das Sony Zeiss treffsicherer. Rechtfertigt das allerdings den dreifachen Preis? Sicherlich nicht. Und wenn ihr nicht ausschließlich auf euch zu rennende Kinder fotografiert, greift zum Samyang. Obwohl wir das Sony Zeiss 35 mm f/2.8 richtig ins Herz geschlossen haben, ertappen wir uns, wie wir viel häufiger das Samyang statt dem Sony Zeiss einpacken.

Schillig Strand Harlesiel Pony Nordsee mit Kindern 149

Aufgenommen mit Sony Alpha 7R III und Sony Zeiss 35 mm f/2.8, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #2

Sony Zeiss Distagon 35 mm f/1.4

Die 35 mm Brennweite ist ja eine unserer Lieblings-Brennweiten, daher haben wir auch noch das Sony Zeiss Distagon 35 mm f/1.4.

Aufgrund der weiten 1.4er Blendenöffnung ist es aber auch sehr schwer, groß und teuer (ca. 1500 Euro). Daher kommt es bei uns nicht ins Reisegepäck sondern wird ausschließlich für zu Hause oder bei professionellen Foto-Jobs eingesetzt. Das Bokeh ist etwas spezieller. Es ist nicht ganz so weich wie das eines Sigma 35 mm f/1.4 Art, sondern etwas unruhiger. Allerdings hat es in Verbindung mit dem typischen 3D Pop Look von Zeiss etwas ganz Eigenes, sozusagen eine “Linse mit Charakter”.

Nähfrosch

Aufgenommen mit Sony Alpha 7R III und Sony Zeiss Distagon 35mm f/1.4, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #2

Sigma 35 mm f/1.4 Art

Im Vergleich dazu ist das Sigma 35 mm f/1.4 Art im Autofokus viel langsamer und nicht so treffsicher, des Bokeh butterweich und trotzdem das Objektiv sehr scharf. Es kostet auch nur knapp die Hälfte des Sony Zeiss 35 mm f/1.4, allerdings haben wir uns wegen des Autofokus für das Zeiss entschieden. Das Sigma besaßen wir jahrelang für unsere Canon 5D Mark III und war quasi unser Immerdrauf.

Kinder im Garten 034 Kopie

Aufgenommen mit Sony Alpha 7R III und Sigma 35 mm f/1.4 Art, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #2

Sony 21 mm f/2.8 SEL-075UWC

Kommen wir mal zu unserem einzigen “Weitwinkel”. Ihr seht, wir schreiben das in Gänsefüßchen, weil es eigentlich nur ein Weitwinkel-Aufsatz ist. Wir sprechen vom Sony SEL-075UWC Weitwinkel-Konverter.

Dieser wird einfach auf das Sony 28 mm f/2.0 vorne aufgeschraubt und verwandelt es von einem 28 mm f/2.0 zu einem 21 mm f/2.8. Warum haben wir als Weitwinkel einen Konverter im Einsatz und kein klassisches 16-35 mm wie das Sony Zeiss bzw. Sony G Master? Zum Einen weil es klein und leicht ist. Auf Reisen mit kleinen Kindern möchten wir kein 1kg schweres, riesiges Objektiv mit uns herumschleppen.

Zum Anderen natürlich der Preis. Da wir das Sony 28 mm f/2.0 sowieso schon hatten, konnten wir es für nur ca. 250 Euro zu einem kleinen Weitwinkel verwandeln. Wenn wir uns das 2400 Euro teure Sony 16-35 mm f/2.8 G Master anschauen, ist das für uns aufgrund der Größe und des Gewichts keine Option. Das kleinere und günstigere Sony 16-35 mm f/4 fällt aufgrund der maximalen Blendenöffnung von f/4 auch raus. Eine Alternative von Drittherstellern gibt es nicht wirklich. Daher bleiben wir momentan noch bei dem Konverter.

Wir hatten alle drei genannten Weitwinkel im Einsatz und natürlich bietet ein 250 Euro günstiger Konverter nicht die Bildqualität eines 2400 Euro teuren Objektivs. Besonders in den Bildecken ist es nicht ganz so scharf, d.h. entweder man blendet ab oder aber man muss damit leben. Aber es ist für unsere Bedürfnisse genau das Richtige. Solltest du maximale Bildqualität erwarten, dann greife lieber zu einem der 16-35er.

Dubai Burj Khalifa

Der Burj Khalifa in Dubai, aufgenommen mit dem SEL-075UWC Weitwinkel-Konverter

Sony 28 mm f/2.0

Das angesprochene Sony 28 mm f/2.0 war nach dem Sony Zeiss 55 mm f/1.8 das zweite Objektiv, was wir uns für den Sony E-Mount gekauft haben. Es hat eine sehr starke Verzerrung (tonnenförmig), was du unbedingt in der Nachbearbeitung korrigieren solltest. Mit einem Klick ist es aber recht schnell und einfach gemacht. Von der Bildqualität und Schärfe ist das Objektiv jedoch uneingeschränkt zu empfehlen. Es bietet zu einem sehr günstigen Preis (ca. 400 Euro) eine f/2 Blende.

Von der Brennweite her liegt es genau im Sweetspot zwischen 35 mm und 24 mm. Wo uns 35 mm manchmal etwas zu eng und 24 mm zu weit ist, passen 28 mm fast immer. Zudem ist das Sony 28 mm f/2.0 sehr leicht und kompakt. Wenn es doch nur etwas kürzer wäre. Denn wir ertappen uns, dass es immer häufiger zuhause liegen bleibt und wir unser Samyang 35 mm f/2.8 aufgrund des kleineren Formfaktors mitnehmen.

Elsass Frankreich

Das Münster zu Thann, aufgenommen mit dem Sony 28 mm f/2.0

Tamron 28-75 mm f/2.8

Unser einziges Zoom-Objektiv ist das Tamron 28-75 mm f/2.8. Die neuen Tamron Objektive sind von der Bildqualität und vom Autofokus her sehr gut (bei den älteren Tamron Objektiven konnte man nicht immer so bedenkenlos zugreifen). Und hier bildet das 28-75 mm keine Ausnahme. Es ist deutlich leichter und kompakter gebaut als das Sony 24-70 mm f/2.8 und preislich mit ca. 800 Euro auch 1200 Euro günstiger. Es kommt bei uns auch zum Filmen zum Einsatz und ersetzt ein Makro-Objektiv, weil die Naheinstellgrenze so gering ist, dass man damit ganz nah an das Motiv heran kann.

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Katja im Kornfeld, aufgenommen mit dem Tamron 28-75 mm f/2.8

Sony 85 mm f/1.8

Als unsere Go-To Portraitlinse haben wir das Sony 85 mm f/1.8. Mit ca. 580 Euro ist es im Vergleich zum großen Bruder, dem Sony G Master 85 mm f/1.4, relativ erschwinglich. Wenn du die Blende von 1.8 auf 1.4 nicht benötigst und einen schnelleren Autofokus möchtest, dann empfehlen wir dir das 1.8er.

Sony 85 mm f/1.8

Portrait von Katja, aufgenommen mit dem Sony 85 mm f/1.8

Alle hier genannten Objektive passen sowohl auf dieVollformat-Kameras der Sony Alpha-Serie als auch auch die APS-C Kameras wie bspw. der Sony Alpha 6000, 6300 oder 6500.

Welche Objektive empfehlt ihr Einsteigern und ambitionierten Hobbyfotografen?

Das Samyang 35 mm f/2.8 (ca. 250 Euro) und das Sony 50 mm f/1.8 (ca. 200 Euro). Es sind beides sehr kompakte und leichte Objektive, die eine großartige Bildqualität liefern! An den beiden Objektiven führt preisleistungstechnisch besonders anfangs, wenn man noch nicht so genau weiß, in welche Richtung sich die eigene Fotografie entwickeln wird, kein Weg vorbei.

Möchtest du dir ein Immerdrauf-Zoom-Objektiv zulegen, empfehlen wir dir das Tamron 28-75 mm f/2.8 für knapp 800 Euro. Ein tolles Allround-Objektiv und eine ganz klare Kaufempfehlung von uns!

Lese-Tipp: Du bist dir nicht sicher ob ein Zoom-Objektiv oder eine Festbrennweite besser zu dir passt? Dann lies dir unseren Artikel durch, in dem wir Zoom-Objektive und Festbrennweiten vergleichen:

Festbrennweite oder Zoom-Objektiv

Unsere Objektive für Nikon

Sigma 24 mm f/1.4 Art

Für die Nikon D750 haben wir zwei Sigma Objektive der Art-Reihe, nämlich das 24 mm f/1.4 und das 50 mm f/1.4. Sigma hat mit seiner Art-Reihe Objektive auf dem Markt, dessen Bildqualität unfassbar gut ist und keinerlei Kompromisse eingeht. Besonders beim Sigma 24 mm f/1.4 ist das Bokeh so butterweich und trotzdem ist das Bild so unglaublich scharf. Wir kommen aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus.

Die Verarbeitung ist richtig gut, viel Metall, wenig Plastik. Das hat aber auch seinen Preis, es ist nämlich mit 665 g auch relativ schwer. Runtergefallen ist es uns noch nicht, aber wir sind uns sicher, das Sigma überlebt aufgrund der guten Verarbeitung auch mal einen kleineren Sturz.

Hochzeit Hände

Aufgenommen mit dem Sigma 24 mm f/1.4 Art

Sigma 50 mm f/1.4 Art

Das Sigma 50 mm f/1.4 Art ist wahrscheinlich eines der schärfsten Sigma Objektive. Selbst bei Gruppenaufnahmen mit einer Blende von 1.4 sind die Personen in zweiter Reihe noch scharf! Solch eine Schärfe kommt jedoch auch mit einem Nachteil. Das Bokeh ist nämlich nicht ganz so weich wie beim 24 mm von Sigma sondern ist ein wenig unruhig. Aber das ist wahrscheinlich einfach nur Jammern auf hohem Niveau. Denn wie man das Bokeh empfindet, ob es einem gefällt oder missfällt ist immer sehr subjektiv. Uns gefällt das Bokeh des Sigma 50 mm sehr, und wir finden es auch nur im direkten Vergleich mit anderen Objektiven, wie bspw. dem Nikon 58 mm f/1.4, unruhig.

Das Sigma ist für ein 50 mm Objektiv, welche ja normalerweise auch bei den 1.4er Versionen immer relativ leicht und kompakt gebaut sind, ein wenig schwer und groß. Aber ansonsten hat das Sigma wirklich alles, was es zur absoluten Spitzenklasse macht. Abbildungsfehler sucht man hier nämlich vergeblich.

Senckenberg Museum

Katja mitten auf der Senckenberganlage in Frankfurt, aufgenommen mit dem Sigma 50 mm f/1.4 Art

Das einzige, was man bei einigen Exemplaren der Sigma Objektive findet ist der nicht ganz so korrekt sitzende Autofokus bei Offenblende, also f/1.4. Auch erwischt man ab und zu ein Objektiv mit einem leichten Front-/Back-Fokus und muss die Autofokus-Justage der Kamera nutzen um das auszugleichen. Unsere beiden Exemplare sind davon nicht betroffen und laufen – zum Glück – wie eine eins.

Nikon 85 mm f/1.8

Das Nikon 85 mm f/1.8 nutzen wir vorwiegend für Portraits. Wir waren mit dem langsamen Autofokus des Nikon 85 mm f/1.4 nicht ganz so zufrieden, weshalb wir zur 1.8er Version griffen. Einen Unterschied ob nun 1.8 oder 1.4 haben wir nur bei ganz genauem Hinschauen und direkten Vergleich der Bilder sehen können, weshalb wir uns über mehr als 1000 Euro Ersparnis gegenüber der teureren 1.4er Version freuten.

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Portrait von Katja, aufgenommen mit dem Nikon 85 mm f/1.8

Wir nutzen mittlerweile vermehrt die spiegellose Sony Alpha Reihe und nicht mehr ganz so häufig Spiegelreflexkameras. Aber uns wirklich trennen und alles verkaufen können wir auch nicht. Zu gut sind die Ergebnisse mit diesen Objektiven und der Nikon D750. Sie liefern einfach zuverlässig ab und man kann sich zu 100 Prozent auf sie verlassen – einfach richtige Arbeitstiere.

Filter

Filter nutzen wir nicht so häufig, denn der Einsatz bedeutet immer auch Zeit und ausprobieren, welche Belichtungszeit die richtige ist. Und diese Zeit fehlt uns häufig, wenn wir mit den Kindern unterwegs sind. Da sind wir froh, wenn wir schnell mal ein Foto von der tollen Skyline im Vorbeilaufen machen können ;)

Sollte es dann doch einmal klappen, einen Graufilter/ND-Filter oder Polarisationsfilter zu benutzen, greifen wir auf Filter der Marke Haida zurück. Diese liegen preislich im mittleren Segment und bieten dafür eine sehr gute Qualität. Von Günstigeren würden wir abraten und für Teurere sollte man sie schon häufiger nutzen als wir es beispielsweise tun.

Achtet beim Kauf darauf, die richtige Filtergröße für euer Objektiv zu nehmen. Die Größe steht im Normalfall vorne auf eurem Objektiv in mm drauf. Solltet ihr Objektive mit vielen verschiedenen Größen nutzen, so müsst ihr nicht für jedes Objektiv einen eigenen Filter kaufen. Schaut einfach nach eurem größten Objektivdurchmesser, kauft diesen Filter und verkleinert mit solchen Adapterringen zu kleineren Objektivdurchmessern.

Graufilter / ND-Filter

Grau- bzw. ND-Filter benutzt man, damit weniger Licht auf den Bildsensor fällt. Wieso weniger Licht? Wenn man mit langen Belichtungszeiten fotografiert, passiert es tagsüber häufig, dass dadurch das Bild überbelichtet wird. Um dies zu vermeiden, schraubt man sich einen ND-Filter vorne an das Objektiv.

Der Einsatzzweck für lange Belichtungszeiten ist meist, Bewegungen verschwimmen zu lassen. Also beispielsweise fließendes Gewässer milchig werden zu lassen, viele Personen verschwinden zu lassen oder nachts Lichter von Autos als Schlieren zu fotografieren. Dabei gibt es verschiedene Graufilter Stärken. Ein ND1000 Filter lässt viel weniger Licht auf den Sensor als ein ND64 Filter.

Es gibt auch so genannte Verlaufsfilter um beispielsweise bei Landschaftsaufnahmen den Himmel nicht ausbrennen zu lassen.

Tanah Lot auf Bali

Langzeitaufnahme mit Hilfe eines Grau-/ND-Filters: Die Wellen werden “milchig”

Polfilter

Polfilter nutzt man um Spiegelungen jeglicher Art, d.h. beispielsweise an Wasseroberflächen, spiegelnden Oberflächen wie nassen Straßen oder Fensterscheiben, zu verringern.

Der Polfilter ist dabei auf dem Objektiv drehbar. Das heißt du musst ihn bei jedem Bild so lange drehen, bis du den gewünschten Effekt erzielst.

Stative

Reisestativ

Bei Stativen sind wir zwiegespalten: Einerseits nehmen wir sie nicht so gerne mit, weil es noch eine Sache mehr zum Schleppen ist. Andererseits sind einige Fotos ohne Stativ gar nicht möglich. Daher haben wir uns für ein relativ kleines Stativ entschieden.

Gorilla Pod

Was wir sehr gerne benutzen ist ein Gorilla Pod. Schön handlich klein, kann man ihn überall hin mitnehmen und ihn aufgrund der flexiblen Arme fast überall als Stativ verwenden.

Monopod

Zum Filmen nutzen wir häufig ein Einbeinstativ. Dieses hat den Vorteil, dass die gedrehten Filme nicht statisch wirken, aber auch nicht verwackelt wie wenn man aus der Hand filmt.

Handy-Stativ

Auch für unsere Smartphones haben wir mittlerweile ein Stativ. Das Bluetooth Stativ von VAVA ist ungemein praktisch, weil er sehr klein zusammenklappbar ist. Es dient als Stativ wenn man sich filmen oder fotografieren möchte und löst via Bluetooth Fernbedienung aus. Dabei steht es mit seinen drei ausklappbaren Beinen sehr stabil. Und natürlich kann man das Stativ auch als Selfie Stick verwenden, was bislang bei uns noch nicht vorgekommen ist ;)

Kameragurte

Kameragurte… wie viele wir schon ausprobiert haben. Vom Herstellergurt, über Doppelgurte bis hin zu Gürtelbefestigungen. Alles hat seine Vor- und Nachteile und den perfekten Kameragurt haben wir noch immer nicht gefunden. Aber wir sind mit vier Lösungen zufrieden.

Holdfast Money Maker

Fangen wir mit dem schönsten aber auch teuersten Gurtsystem an. Dem Holdfast Money Maker. Der Name ist Programm, mit 250-300 Euro hat er einen stolzen Preis. Dafür bekommt man amerikanische Handarbeit, gefertigt aus edlem Leder (es gibt auch eine Nylonvariante!) und unheimlich hohem Tragekomfort. Man kann mit dem Gurt sowohl eine, als auch zwei Kameras tragen, oder sogar noch eine Tasche dranmachen. Ein modular aufgebautes Gurtsystem macht’s möglich.

Holdfast Money Maker 2

Holdfast Money Maker im Einsatz

Retro-Kameragurt

Dann nutzen wir noch einen ganz normalen Kameragurt im Retrodesign. Beige und braun dominieren und er sieht mit einer kleinen spiegellosen Systemkamera um den Hals sehr cool aus.

Peak Design Anchor Links

Wir haben diesen Gurt jedoch noch ein wenig erweitert. Denn es gibt häufig Situationen in denen wir einen Gurt sogar als störend empfanden, im nächsten Moment hätten wir ihn aber wieder gerne zum Umhängen an der Kamera. Ein schnelles Montieren und Lösen an den normalen Kameraverschlüssen funktioniert leider nicht. Daher haben wir uns von Peak Design Schnellverschlussclips geholt. Diese macht man an der Kamera und am Gurt fest, und nun kann man mit einem leichten Fingerdruck die Kamera vom Gurt lösen oder schnell wieder anbringen.

Sony A7R III im Test

Peak Design Anchor Links an der Sony Alpha 7R III

Peak Design Capture Clip

Als viertes System haben wir von Peak Design den Capture Clip. Dieser wird unten an der Kamera befestigt und das Gegenstück entweder beispielsweise am Gürtel oder am Rucksackschultergurt befestigt. Man clipst die Kamera ein und zum Lösen muss man einen Knopf entriegeln.

Fototaschen

Fototaschen gibt es in Hülle und Fülle und auch wir haben quasi für jede Situation eine Fototasche.

Neopren-Kameratasche

Fangen wir mal ganz klein an, nämlich mit einer Kameratasche aus Neopren. Diese Tasche benutzen wir, wenn wir die Kamera bspw. in einem Rucksack transportieren und sie vor Kratzern und Erschütterungen schützen wollen. Die Hülle ist flexibel und dünn zusammenfaltbar und somit sehr platzsparend.

Lowepro Toploader

Dann haben wir noch den Lowepro Toploader. In diese Tasche passt eine Kamera mit mittelgroßem Objektiv hinein. Praktisch ist das Herausnehmen und Reinlegen von oben, sodass die Kamera garantiert nicht herausfällt. Im vorderen Fach verstauen wir unsere Handys, Portemonnaies und Schlüssel. Sehr praktisch! Diese Tasche gibt es in verschiedenen Größen, sodass auch längere Zoom-Objektive darin Platz finden.

Messenger Kameratasche

Wir habe noch eine mittelgroße Tasche, in die zwei Kameras inklusive Objektive oder eine Kamera mit drei Wechselobjektiven reinpasst. Die Fächer kann man nach seinen Wünschen anordnen und somit auch anderes Fotozubehör mit verstauen. Mit zwei Karabinerhaken kann man diese Tasche auch am Holdfast Money Maker befestigen. Sie hängt quasi hinten am Po und man bemerkt sie nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr. Das Gewicht ist durch das Gurtsystem des Money Maker auch gleichmäßig auf beide Schultern verteilt, sodass keine Nackenschmerzen entstehen. Sehr angenehm zu tragen!

Cullmann Amsterdam Maxima 520

Die nächste Tasche, die Cullmann Amsterdam Maxima 520 Kameratasche hat sehr viel Platz um mehrere Kameras mitsamt Objektiven unterbringen zu können. Praktisch ist die Taschenöffnung nach dem Prinzip der Arzttasche, d.h. nichts fällt mehr raus beim Öffnen und man hat alles auf einen Blick griffbereit.

Vanguard Alta Fly 48T

Wenn man sein gesamtes Foto-Equipment in einer einzigen Tasche unterbringen möchte, wird dies auf Dauer schwer zum Tragen. Daher haben wir uns einen Rollkoffer von Vanguard speziell für die Foto-Ausrüstung gekauft. Dort findet alles seinen Platz, die Stative können seitlich oder vorne befestigt werden und die Handgepäcksmaße für Flugzeuge hat er auch noch. Denn gib niemals deine Foto-Ausrüstung aus der Hand bzw. in den Frachtraum.

Speichermedien

Das Speichermedium auf das deine Bilder gespeichert wird, solltest du mit Bedacht auswählen. Denn wenn man hier spart, spart man unter Umständen am falschen Ende, wenn alle Bilder aufgrund eines Defekts weg sind. Daher solltest du dir auch immer Backups von deiner Fotosammlung an entfernten Orten anlegen, etwa einer Backup-Festplatte bei Eltern/Geschwister/Freunden. Denn die Frage ist nicht OB ein Speichermedium kaputt geht, sondern WANN es kaputt geht.

SD-Karten und Speicherkarten-Tasche

Wir benutzen SD-Karten in den Größen von 16 GB bis 128 GB, wobei wir die größeren bei Kameras mit zwei SD Karten Slots bevorzugen. Bei Kameras mit nur einem SD Karten Slot raten wir aufgrund eines möglichen Defekts zu kleineren SD Karten.

SD-Karten von Sandisk

Unsere SD-Karten sind von Sandisk. Sie sind ein wenig teurer als von anderen Herstellern. Jedoch hatten wir bei Sandisk-Karten bislang noch keinen Datenverlust, bei Karten anderer Hersteller hingegen schon. Wir nutzen Karten mit der schnellsten Schreibgeschwindigkeit, die Sandisk Extreme Pro. Du kannst aber auch langsamere Karten verwenden.

Speicherkarten-Tasche

Zur sicheren Aufbewahrung verwenden wir eine Speicherkarten-Tasche. So können die SD-Karten nicht verloren gehen.

Externe Festplatten und NAS

Externe Festplatten dienen uns als Archiv und für Backups unserer fertig bearbeiteten Bilder.

SSD Festplatten

Die Bilder speichern wir zur Bildbearbeitung auf unseren MacBook Pro’s oder schnellen SSD Festplatten von Sandisk. Grund ist, dass wir Geschwindigkeitseinbußen beim Bearbeiten durch langsame Festplatten vermeiden möchten.

3.5 Zoll Festplatten

Für unser Archiv und Backup aller Bilder nutzen wir interne Festplatten, die wir in eine Festplatten-Dockingstation stecken. Dabei müssen die internen Festplatten nicht sonderlich schnell sein, da sie lediglich als Ablage dienen.

Zwei Festplatten werden gespiegelt und haben somit genau dieselben Daten. Wenn die Festplatten voll sind, werden sie beschriftet und eine davon kommt in den Schrank und die andere zu den Eltern oder Schwiegereltern. Die Aufbewahrung an getrennten Orten ist wichtig, um bspw. bei einem Brand immer ein Backup der Daten zu haben.

Network Attached Storage (NAS)

Zusätzlich haben wir ein Synology NAS, wo die Bilder auch noch ein drittes Mal gespeichert sind. Das Network Attached Storage ist nichts weiteres als eine Festplatte mit Netzwerkanschluss, sodass alle Benutzer im selben Netzwerk Zugriff auf die Daten haben. Die Synology kann neben dem Speichern der Daten jedoch noch viel mehr, ist quasi ein kleiner Server.

2.5 Zoll Festplatten

Wenn wir verreisen nutzen wir kleine 2.5 Zoll Festplatten als Backup für unsere noch nicht bearbeiteten Bilder. Die Geschwindigkeit muss auch hier nicht sonderlich schnell sein, sie dienen ja nur dem Ablegen der Dateien.

Die fertigen JPEGs kommen bei uns in iCloud Drive. Wir haben ein Abo über 2 TB Speicher, sodass da alle JPEGs Platz finden. Das Schöne an iCloud Drive ist, dass man auch mit kleiner Festplatte Zugriff auf alle 2 TB Speicher hat. Es werden nämlich länger nicht mehr verwendete Dateien vom Mac entfernt, sind aber als Vorschaubilder im Finder immer noch verfügbar. Das spart Speicherplatz. Möchte man die Datei in voller Auflösung haben, so öffnet man sie einfach. Sie wird dann aus der iCloud heruntergeladen. Für uns hat sich dieses Vorgehen sehr gut bewährt.

Fotozubehör

Fernauslöser und Intervalometer

Wir waren eigentlich auf der Suche nach einem Intervalometer und sind bei diesem kabellosen Funk-Fernauslöser fündig geworden. Nun haben wir beides in einem: Fernauslöser und Intervalometer. Sehr praktisch und ein Tool weniger, was wir mitschleppen müssen. Immer wenn wir Zeitrafferaufnahmen erstellen wollen, greifen wir hierauf zurück. Man kann die Dauer und die Auslösefrequenz einstellen und noch vieles mehr. Den Fernauslöser nutzen wir wenn wir erschütterungsfreie Aufnahmen erstellen.

Mikrofon ECM-GZ1M

Häufig filmen wir mit unseren Kameras, jedoch ist der Sound des internen Mikrofons mittelmäßig. Mit dem Sony ECM-GZ1M haben wir ein kompaktes externes Mikrofon, das einen deutlich besseren Klang erzeugt. Man steckt das Mikrofon einfach auf den Hot Shoe der Kamera und schon kann’s losgehen. Man benötigt keine Batterien, da der Strom von der Kamera bereitgestellt wird. Den Ton kann man allerdings nicht manuell regeln, was für uns nicht tragisch ist.

Ersatzakkus und Ladegerät

Die Akkus für die Sony Alpha 6000 und Alpha 7 II halten nicht gerade lange durch. Daher ist es sinnvoll immer ein paar Ersatzakkus dabei zu haben. Da sie sehr klein sind, ist dies auch nicht weiter schlimm. Du kannst dabei getrost auch auf Dritthersteller zurückgreifen. Diese sind wesentlich günstiger und haben nur minimal weniger Leistung.

Häufig werden die Akkus auch in Sets mit einem Ladegerät angeboten. Da im Lieferumfang der Sony Alpha 6000 oder Alpha 7 II keine Ladegerät dabei ist, ist die Anschaffung eines Ladegeräts sicherlich nicht verkehrt.

Glücklicherweise verbaut Sony bei seinen neueren Kameras (bspw. Sony Alpha 7 III) einen anderen Akku-Typ mit längerer Laufzeit. Dadurch benötigst du nicht mehr soviele Ersatzakkus.

Bei unserer Nikon D750 halten die Akkus auch sehr lange. Ein paar Ersatzakkus haben wir trotzdem immer dabei.

Faltreflektor

Wenn wir Portraits fotografieren nehmen wir gerne unseren Faltreflektor mit. Damit reflektieren wir ein wenig Licht von der Sonne auf das Motiv. Dadurch entsteht in den Augen das sogenannte Catch Light, wodurch die Augen schön strahlen. Aber auch um bspw. auf einer Wiese das grün reflektierende Licht zu minimieren nutzen wir den Reflektor. Er ist mit einem Durchmesser von 110 cm sehr groß, kann aber nach dem Shooting wieder schön klein zusammengefaltet werden. Unser Go-to Gadget für ein einfaches und schnelles Lichtsetup.

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Portrait von Katja mit Einsatz eines Faltreflektors; beachte das Catch Light in den Augen

Reinigungsset

Wir geben’s zu, wir sollten unsere Kameras und Objektive häufiger reinigen. Wenn wir dann aber mal anfangen mit der Reinigung, dann auch richtig. Alle Objektive werden zuerst mit einem Pinsel von grobem Staub befreit. Anschließend bereinigen wir mit einer Reinigungslösung und einem Mikrofasertuch die Objektive von Fett und Staub. Der Blasebalg kommt zum Einsatz, wenn wir etwas auf dem Bildsensor entdecken.

Allerdings lassen wir die Finger von Sensor-Reinigungssets. Die Gefahr auf dem wichtigsten Bauteil einer Kamera beim Reinigen etwas kaputt zu machen ist uns zu groß. Das überlassen wir lieber den Profis.

Dome für Action Cam

Für unsere GoPro Action Cam haben wir noch ein cooles Zubehör, das einen interessanten Look kreiert, den Dome. Das ist eine durchsichtige Kuppel mit der man gleichzeitig Unter- als auch Überwasseraufnahmen machen kann. Leider ist die Kuppel sehr klobig, sonst würden wir sie noch häufiger einsetzen.

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Aufgenommen mit GoPro Hero 6 und Dome, bearbeitet mit unserem Color Pop Preset #3

Bildbearbeitung

Ja, wir geben’s zu, wir sind (mittlerweile) Apple Fans ;) Das war nicht immer so, denn aufgewachsen sind wir mit MS DOS und Windows und auch vor unserem Kreativ-Dasein haben wir im Beruf ausschließlich mit Windows gearbeitet. Seitdem nun Bildbearbeitung, Videoschnitt und Content Creation im Vordergrund stehen haben wir zu Apple gewechselt und können uns nicht mehr vorstellen zurückzukehren.

Die Anschaffung der Geräte ist um einiges Teurer als vergleichbare Windows Hardware. Aber das gesamte Ökosystem mitsamt dem Betriebssystem MacOS erleichtern uns dermaßen die Arbeit, dass sich das Mehr an Investitionskosten allemal rentiert.

MacBook Pro

Wir nutzen keine stationären Rechner, weil wir durch das Reisen von jedem Ort aus arbeiten müssen. Wir haben zwei MacBook Pro 15 Zoll in der jeweils verfügbaren Vollausstattung, d.h. schnellster Prozessor und schnellste Grafikkarte. Beides ist Voraussetzung für uns um schnell in Lightroom, Photoshop und Final Cut Pro X zu arbeiten. Wir sichten jede Woche mehrere Tausend Bilder, da kommt es auf jede Millisekunde an. Während Photoshop und Final Cut Pro X von der schnellen Grafikkarte profitieren, ist für Lightroom vorrangig ein hochgetakteter Prozessor wichtig. Um noch mobiler zu sein (längere Akkulaufzeit), können wir uns vorstellen einen unserer MacBook Pro’s gegen ein kleines MacBook Air zu ersetzen, welcher dann nur für Schreibarbeiten genutzt wird.

Katja Blogger

Katja und ihr geliebtes MacBook Pro

Adobe Lightroom

Für die Bildbearbeitung kommen eigentlich nur drei Programme in Frage: Adobe Lightroom, Capture One und Gimp. Letzteres ist sogar kostenlos. Wir würden aber jedem empfehlen mit Lightroom Bilder zu bearbeiten, da dieses Programm sozusagen der Industrie-Standard ist. Man kann sich viele Presets kaufen und es gibt Tutorials die einem erklären wie Lightroom funktioniert.

Blitze

Blitze sind ein Thema für sich. Wenn sie nicht gut eingesetzt werden, dann werden die Bilder echt schlecht. Werden Blitze gut eingesetzt, dann heben sie das Bild noch einmal auf ein ganz anderes Level.

Den Einsatzzweck sehen wir hierbei ganz klar im Bereich Studio- und Portrait-Beleuchtung. Für Landschaftsaufnahmen sehen wir keinen Einsatzzweck.

Portrait mit Einsatz von Blitzen

Portrait mit Einsatz von zwei Blitzen

Blitze von Yongnuo

Die Blitze von Yongnuo wurden in China entwickelt und bestechen durch einen sehr niedrigen Preis. Jedoch sind sie keinesfalls schlechter als die Originalblitze von Canon, Nikon und Co. Ganz im Gegenteil, wir verwenden bereits seit Jahren Yongnuo Blitze und es hat uns noch keiner hängen lassen. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, mit oder ohne Funkmodul, mit oder ohne TTL, etc. Wir bevorzugen die einfachen Blitze mit Funkmodul aber ohne TTL. Denn zu 99 Prozent stellen wir beim Einsatz eines Blitzes sowieso alles manuell ein. Zudem haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Blitze ohne TTL einfach noch einen Ticken zuverlässiger sind als die Blitze mit TTL.

Blitze von Godox

Wir haben das Gefühl, Godox ist das neue Yongnuo ;) Die Preise sind moderat und die Blitze liefern wirklich eine sehr gute Leistung ab. Zu Godox sind wir gekommen, als wir uns auf die systemlosen Kameras von Sony eingeschossen haben. Für Sony bietet Godox eine sehr große Auswahl an Blitzen. Von kompakt bis leistungsstark, für jeden ist da etwas dabei.

Funkfernauslöser

Zwar sind Kabel zum Auslösen von Blitzen immer noch die zuverlässigste Art, jedoch für uns nicht praktikabel. Wir platzieren Blitze an den entlegensten Stellen und sind somit auf Funkauslöser angewiesen. Jedoch löst nicht jedes Modell zuverlässig die Blitze aus. Bei den von uns aufgeführten kannst du jedoch beruhigt sein. Sie sind seit Jahren im Einsatz und funktionieren ohne Probleme.

Blitz Fernauslöser

Blitz via Funk fernausgelöst

Blitzzubehör

Das Blitzlicht zu formen und vor allen Dingen zu kontrollieren ist das A und O für ein gutes Bild. Es nützt nichts, wenn du einen Blitz mit tollem Licht einsetzt, jedoch einfach alles aufgehellt wird. Akzente setzen ist hierbei das Stichwort. Mit den Lichtformern von MagMod haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Und das Beste: Durch die magnetische Befestigung sind die Lichtformer im Nu ausgetauscht. Sehr praktisch!

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