Was braucht man wirklich zum Nähen?

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Nähequipment

Als Anfänger braucht man erst mal gar nicht so viel, um mit dem Nähen starten zu können. Viele Nähhelfer sind Spielerei, vieles braucht man nie weil es auch anders geht. Ein paar „Geheimtipps“ für Nähnerds gibt es sicherlich, auch Ungewöhnliches, was dann einen überraschenden Nutzen bringt. Ich möchte euch heute mal ein paar Nähhelfer bzw. Nähzutaten vorstellen.

Den Anfang macht dabei die minimale Grundausstattung, für jemanden, der grade erst mit diesem Hobby beginnt. Weiter gehts dann mit Nähzubehör für den Hobbynäher, die das Nähen zum Vergnügen werden lassen und ein bisschen Komfort bieten. Die absoluten Spinnereien äh Spielereien stelle ich zum Schluss vor, seid gespannt! ;)

Wie ist es um eure Nähsucht bestellt? Hier gehts zum Psychotest.

Ich möchte euch übrigens vorwarnen. Was ihr hier lest, kann sich unter Umständen im Hirn als Wunsch festsetzen. Vielleicht kennt ihr den ein oder anderen Nähhelfer noch gar nicht? Vielleicht kommt hier die zündende Idee? Ich möchte mich auch outen. Im Zuge der Recherche für diesen Artikel kam es zu wilden Shoppingorgien. *hust* ;) Und ich bin mir fast sicher, dass diese Liste zwar extrem ausführlich ist, aber es gibt bestimmt noch Nähhelfer, die nicht aufgeführt sind. Helft ihr mir?! Was fehlt eurer Meinung nach noch?!

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Minimale Grundausstattung zum Nähen

Mit dieser minimalen Grundausstattung könnt ihr sofort loslegen und die ersten Projekte verwirklichen. Das perfekte Nähequipment für den Anfänger. Erst mal ausprobieren, wie sehr euch der Nähvirus infiziert. ;) Ein tolles Anfänger-Projekt ist übrigens mein Freebook Schnittmuster Babyhose Ras oder meine Anleitung für einen Loop Schal bzw. Schlupfschal!

Hier gehts zu meinen (kostenlosen) Schnittmustern.

Hier gehts zum großen Freebook Verzeichnis mit über 1000 Schnittmustern.

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Nähmaschine

Natürlich braucht man eine Nähmaschine. Es gibt Einsteigermaschinen und solide Modelle in verschiedenen Preisklassen und für verschiedene Zwecke. Der eine möchte unbedingt einen automatischen Einfädler, der andere bevorzugt ein ganz simples einfach zu bedienendes Modell. Am besten lasst ihr euch da im Fachhandel beraten! Ich habe mir erst mal die günstige Discounter Maschine von meiner Mama ausgeliehen – und mir nach 2 Wochen eine Näh-Stick-Kombimaschine von Husqvarna bei NähPark gekauft, aber ich bin auch ein bisschen verrückt. ;)

Möchtest du wissen mit was ich nähe und warum?

Ich zeige dir meine Nähmaschinen (mit RABATT CODE für NähPark).

Meine Nähmaschinen

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Stecknadeln

Stecknadeln braucht man wirklich unbedingt. Ich bevorzuge die silberne Variante ohne Kopf und ohne Schnickschnack, es sind ganz einfache dünne aus Metall. Ich habe sie in normal und super fein für feine Stoffe. Wenn ich doch mal bügle, macht es nichts, wenn ich die Stecknadel erwische. Die Nadeln mit Kopf dürften nämlich nicht mit dem Bügeleisen in Berührung kommen!

Nähmaschinen Nadeln

Selbstverständlich muss die Maschine eine Nadel eingesetzt haben. Hier ist für den Anfang eine kleine Auswahl an Universal Nadeln in verschiedenen Stärken (70 ist dünn für leichte Stoffe, 100 ist ziemlich dick für feste Ware) ausreichend. Die Universal Nadeln gehen eigentlich immer, auch für Jersey kann man die mal nehmen. Schöner kann man Jersey und andere dehnbare Stoffe wie Sweat allerdings mit Jersey Nadeln vernähen. Diese besitzten eine „abgerundete“ Spitze die zwischen die feinen Maschen des Stoffes gleitet und diese beiseite schiebt ohne sie zu beschädigen. Eine „normale“ spitze Nadel piekt einfach durch und es kann unter Umständen Löcher geben.

Nähnadel

Hin und wieder braucht man auch die gute alte Handnähnadel. Die gehört einfach zur Grundausstattung dazu. Es gibt immer mal was zu flicken oder eine Wendeöffnung zu schließen.

Bleistift

Zum markieren von irgendwelchen Zeichen auf dem Stoff gibt es zwar Kreide, Markierstifte und diverse Trickmarker, ganz für den Anfang kann man aber auch einfach leicht mit dem Bleistift kennzeichnen. Die verschiedenen Marker findet ihr etwas weiter unten bei dem Nähzubehör für Hobbynäher!

Lineal

Es gibt ganz tolle Schneiderlineale. Grade, große, dicke, mit Griff, aus verschiedenen Materialien. Auch ein Handmaß ist super! Für den Anfang tuts aber auch das Lineal aus dem Mäppchen der Kinder (oder dem eigenen? Das muss doch irgendwo sein…). Sollte das alte 30 cm Lineal aufzufinden sein, dieses ist hervorragend zum Zuschneiden von Bündchenware geeignet!

Stoffschere

Ohne Stoffschere kommt man beim Nähen nicht weit. Mit einer „normalen“ Schere bitte nicht in den Stoff schneiden! Es wird nicht funktionieren. Scheren entweder für Papier ODER für Stoffe benutzen. An die Stoffschere am besten ein kleines Band binden, um Verwechslungen zu vermeiden. Denn einmal Papier, dann stumpf.

Nahttrenner

Man will ihn nicht und doch wird man ihn gelegentlich (oder öfter) brauchen. Ein Nahttrenner. Damit geht das auftrennen von Nähten wesentlich schneller von der Hand und raubt einem nicht den letzten Nerv. Diese 2,50 Euro sind hier wirklich gut investiert!

Nähgarn

Nähgarn ist so ein Punkt. Die meisten werden wahrscheinlich mit irgendeinem Garn aus dem Diskounter oder Omas Nähkästchen anfangen wollen. Davon rate ich ab. Die billigen Garne sind nicht „richtig gewickelt“ und mal dicker und mal dünner, neigen zum reißen und sind einfach nichts, was man in die Maschine stecken will. Gelegentlich ruiniert man sich mit diesen Garnen sogar die Maschine weil die Fadenspannung beeinträchtigt wird. Ich rate also von Anfang an zu hochwertigen Garnen z.B. von der Marke Gütermann, Ackermann oder Madeira. Mit einem Garn vom Typ „Allesnäher“ seid ihr da gut beraten.

Backpapier oder Folie

Zum Abpausen von Schnittmustern aus Zeitschriften empfiehlt es sich, statt teurem Spezialpapier lieber das gute alte Backpapier zu verwenden. Bei größeren Schnitten z.B. bei Damenschnitten, kann man hervorragend Malerfolie oder große klare Abfallbeutel verwenden! Vielleicht findet sich ja noch der alte Folienstift, mit dem man früher die CDs beschriftet hat…

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Stoff

Ein Tipp: Setzt euch sofort ein Limit für den Stoffkauf und kauft nicht unvorbereitet drauf los! Stoffsucht ist ein Mistvieh und sorgt dafür, dass ihr bergeweise Stoff anhäuft, für die ihr dann erst Kisten, dann Regale und dann ein ganzes Zimmer benötigt. Oder einen Anbau. Also: Erst mal nur das kaufen, was für das Projekt nötig ist. Für eine Babyhose RAS z.B. reicht 0.5 m Jersey oder Sweat, und 30 cm Bündchenware. Für einen Loop braucht ihr 0.5 m Stoff (oder zwei Mal 20 cm), für einen Schlupfschal reichen Reste oft aus. Aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Lies hier ob sich ein Besuch auf dem Stoffmarkt lohnt.

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Sinnvolles Nähzubehör für den Hobbynäher

Ist man dann mit dem Nähvirus infiziert, bekommt man schnell das Bedürfnis aufzustocken. Wie das bei Patchworkern ist, weiß ich nicht so genau. Die brauchen wahrscheinlich eine Freihandquiltmaschine und einen Haufen Lineale?! Ich liste hier einmal auf, was für Nähzubehör für einen Hobbynäher mit Kleidungsambitionen interessant ist. Übrigens, in meinem benutzerfreundlichen Verzeichnis für kostenlose Schnittmuster findet ihr über 1000 Freebooks von verschiedenen Designern verlinkt, zum nachnähen!

Über 1.000 Freebooks im Kostenlose Schnittmuster Verzeichnis

Hier geht’s zum Kostenlose Schnittmuster Verzeichnis mit über 1.000 Freebooks. Nach Themen sortiert, in verschiedene Tabellen katalogisiert, mit Größe, Ersteller und einer kurzen Beschreibung versehen!

Zum Kostenlose Schnittmuster Verzeichnis

Rollschneider und Schneidematte

Zusätzlich zur Schere ist ein Rollschneider und eine möglichst große Schneidematte sehr angenehm. Gibts übrigens auch in faltbar! Der Zuschnitt geht so viel leichter und schneller von der Hand! Nur aufpassen, nicht übers Papier oder gar das Lineal schneiden, sonst ist die Klinge ruck zuck stumpf. Ersatzklingen kann man aber zum Glück nachkaufen.

Markierstifte und Trickmarker

Möglichkeiten um Zeichen auf Stoff zu übertragen gibt es viele. Angefangen von einfachen Kreidestücken (mag ich persönlich gar nicht), über Kreidestifte die aussehen wie Buntstifte (schon besser aber auch nicht toll, meiner Meinung nach) bis zu nachfüllbaren Kreidemarker mit Rädchen (die sind toll!). Damit kann auf der linken Stoffseite eigentlich alles prima markiert werden. Gut, man braucht meistens irgendwann noch eine zweite Farbe, damit man je nach Stofffarbe einen Kreidemarker hat den man auch wirklich sieht, aber die sind super. Will man auf der rechten Stoffseite etwas anzeichnen, eignen sich Trickmarker wie dieser von AfS hervorragend, denn sie verschwinden wieder. Es gibt welche zum Auswaschen, zum Wegbügeln, zum Auslöschen mit einer Art „Tintenkiller“ und einen bei dem man mitunter schnell sein muss, denn dieser verschwindet nach einiger Zeit wieder.

Maßband

Gelegentlich braucht man dieses flexible Messgerät. Ein ganz gewöhnliches Maßband darf für einen Hobbyschneider nicht fehlen! Überlege dir vorher ob du eines mit Inch Skale benötigst.

Lineal

Ein schönes großes Lineal ist schon eine tolle Sache. Gern darfs auch das ganz große 60cm Lineal sein, mit dem Bündchenschneiden noch einfacher wird in Kombination mit Schneidematte und Rollschneider! (Das ultimative Linealschneider Gerät mit integriertem Rollschneider findet ihr weiter unten.)

Magnetisches Nadelkissen

Ein genähtes Nadelkissen tut es zwar auch, aber mit der magnetischen Version kann man die runtergefallenen Nadeln besser aufheben. Außerdem hats einen Deckel und man sticht sich weniger! ;)

Stoffklammern

Näht man mit einer Overlock, läuft man natürlich ständig Gefahr, eine Stecknadel zu übersehen und sie mit dem Messer zu schreddern. Glaubt mir, ich spreche da aus Erfahrung! Statt mit Stecknadeln kann man auch mit Klammern arbeiten, wie diesen hier von AfS. Auch wenn man z.B. Leder vernäht oder andere Stoffe die Einstichstellen nicht verzeihen, sind Klammern sehr hilfreich!

Overlock

Machen wir uns nix vor, erst mit einer Ovi macht das vernähen von Jersey und co so richtig Spaß. Die Nähte sehen professionell aus, sind wesentlich robuster da dehnbarer als mit der Nähmaschine genäht und alles läuft viel schneller! Am besten lasst ihr euch auch bei dieser Maschine gut beraten.

Interessiert mit welchen Maschinen ich nähe und warum? (Mit RABATT CODE für NähPark!)

Overlock Garn

Wie schon beim Nähgarn gilt auch für die Overlock: Nur hochwertiges Material verwenden! Hier braucht man sich natürlich nicht in jeder Farbe des Regenbogens 4 Konen in ein Regal zu stellen. Für den Anfang reicht es, einfach die Maschine mit 4 Mal weiß zu bestücken und bei dunklen Stoffen auf 4 Mal schwarz zu wechseln. Mein Tipp: soll es dann doch etwas mehr sein, reicht es in der Regel, nur die beiden Nadeln mit farbigem Garn zu bestücken und die Greifer in schwarz oder weiß zu belassen.

Schrumpfschlauch

Klingt komisch, hilft aber! Nämlich um die dicken Kordeln an den grade so modernen Hoodies vor dem aufribbeln zu schützen. Schrupfschlauch drüber, Föhn oder Feuerzeug dran, zack ist das Kordelende eingehüllt!

Pinsel

Bitte was? Wozu das denn? Schon mal eine Overlock gesäubert? Es ginge zwar auch mit einem kleinen Blasebalg wie ihn z.B. Fotografen für ihre Kameras benutzen. Aber dann staubt der Kram ja überall hin. Mein Tipp: Ein Pinsel! An einem weichen Pinsel aus dem alten Wasserfarbkasten bleiben die ganzen Flusen super hängen und können abgestreift werden. Und mit einem langen Stiel am Pinsel kommt man auch schön in alle Ecken!

Stylefix

Eigentlich unabdingbar, das Klebeband für den Hobbynäher: Stylefix von Farbenmix. Ob man damit Zierbänder fixiert, den Saum an schwierigen Stellen bändigt oder den Hemdkragen ordentlich befestigt bevor genäht wird, dieses Klebeband macht einem die Arbeit VIEL leichter. Daumen absolut hoch von mir, ein Must have! Nur direkt über das geklebte sollte man nicht drüber nähen, denn dann können doch mal Rückstände an der Nadel bleiben und sich in die Maschine hochziehen.

Finde hier 15 Ideen um Shirts für Jungs zu verzieren.

Handmaß

Perfekt um kleine Strecken zu messen, wie z.B. Säume oder Abstände von Knöpfen, das Handmaß ist wirklich praktisch!

Nähnadeln

Man kommt nicht drumrum, hin und wieder sind auch mal ein paar Stiche per Hand nötig. Zum Beispiel um einen Knopf anzunähen oder eine Wendeöffnung (vom Loop Schal?!) zu verschließen.

Druckknopfzange

Es gibt viele verschiedene Systeme, die untereinander nicht kompatibel sind. Solide Druckknöpfe aus Metall die sich in den Stoff krallen gibt es von Prym, z.B. spezielle Jerseydruckknöpfe, mit denen ich über die Jahre gute Erfahrungen gemacht habe. Relativ neu gibt es auch bunte Varianten oder besondere Formen! Mein Tipp: Die Zange anschaffen, die kann z.B. auch für diverse Ösen benutzt werden. Denn das kleine „Werkzeug“ was in manchen Päckchen beiliegt taugt nix. Falls man mit der Zange mal nicht hin kommt, es gibt auch diesen Dreifuß! Die großen dekorativen Ösen mit 14mm Durchmesser muss man übrigens immer mit dem Hammer einschlagen, die passen nicht in die Zange. Ein anderes System ist die Zange von Snaply, hier sind die Druckknöpfe aus Kunststoff und ohne „Krallen“. So kann ein falsch platzierter Knopf auch mal wieder entfernt werden (der Knopf geht dadurch allerdings kaputt), aber mir sind manchmal die Knöpfe auch schon abgefallen, grade wenn sie an einer dicken Stelle mit mehreren Stoffschichten platziert werden. Trotzdem mag ich sie, weil sie so farbenfroh sind!

Lies hier alles über Vliese (braucht man damit Snaps nicht ausreißen).

Stopfnadel

Um die überstehende Overlockraupe in die Naht einzuziehen eignet sich hervorragend eine Stopfnadel.

Sicherheitsnadeln

Sicherheitsnadeln in unterschiedlichen Größen eignen sich hervorragend z.B. zum einziehen von Gummiband in einen Tunnel. Wenn z.B. ein Band durch eine Öse gezogen werden soll, vor dem zunähen testen, ob die Sicherheitsnadel auch durch passt!

Obertransportfuß

Mit einem Obertransportfuß lässt sich Jersey leichter mit der Nähmaschine nähen. Für alle die keine Overlock haben vielleicht interessant?

Pinzette

Mit solch einer gebogenen Pinzette geht das Einfädeln oft leichter von der Hand. Und diesen letzten Fussel aus der Overlock bekommt man damit auch super raus!

Pflaster

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und wo genäht wird, da trifft gelegentlich auch mal Nadel auf Finger oder die Schere war zu schnell. Pflaster gehören also in Reichweite. Meine Empfehlung übrigens falls ihr euch wirklich verletzt: Unbedingt richtig desinfizieren!

Lies hier zum Thema Erste Hilfe.

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Non plus ultra Nähhelfer Spielereien

Ist man über den Hobbystatus hinaus und sieht überall sowieso nur noch Stoff, dann ist es Zeit für die Spielereien unter den Nähhelfern. Braucht man sie? Nicht wirklich. Will man sie? Na unbedingt! So einige habt ihr bestimmt auch schon oder?! Sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin! ;)

Taillenmaßband

Um sich wirklich richtig auszumessen, ist ein Taillenmaßband gar nicht schlecht. Denn es wird wie ein Gürtel an der richtigen Stelle fest geknöpft und von dort kann weiter gemessen werden, z.B. mit einem Lotmaßband oder diesem hübschen türkisen Teil!

Schneiderpuppe

Ich bekenne mich schuldig, auch ich habe eine einstellbare Schneiderbüste bei mir stehen. Es ist auch zu verlockend, letzte Anpassungen am Schnitt vornehmen zu können, ohne sich den halben Rücken mit den Stecknadeln für den Abnäher zu zerkratzen… Ja, das ist mir passiert. Mehr als ein mal *hust*.

Linealschneider

Für Patchworker interessant, aber auch für die Klamottenfraktion nicht ohne: Ein Linealschneider mit Rollklinge. Dieser schneidet den nächsten Streifen vom Bündchen perfekt ab!

Lies hier wie man mit dem Linealschneider Endlos-Bündchen-Band zuschneidet, mit Video!

Diverse Nähfüßchen

Selbstverständlich braucht man diverse Nähfüßchen. Wer kennt z.B. einen Ruffler, der tolle Rüschen legt? Sehr zu empfehlen. Ansonsten gibt es noch Kantennähfüßchen, mit denen man Webbänder super annähen kann oder im gleichen Abstand absteppen kann. Und natürlich gibts da noch vieeeel mehr.

Nähmaschinennadeln

Jeans, Leder, Strick, Badelycra, Zwillingsnadeln, fein, robust,… ein kleines Sortiment an Nadeln braucht man natürlich.

Coverlock

Wer sonst schon alle Maschinen hat (*hust*), der werfe den ersten Stein. Nein quatsch, also eine Cover ist schon echt was feines. Richtig tolle Säume und Ziernähte! Und wenn man den Bandeinfasser auch besitzt, dann steht dem perfekten Ausschnitt nichts mehr im Weg. Dafür braucht man übrigens unbedingt endlos lange Bündchen Streifen. Wie man die zuschneidet, erkläre ich hier.

Stickmaschine

Wenn schon, denn schon. Stickmotive kann man mit der entsprechenden Maschine schließlich auch selbst herstellen! Und da hinten in der Ecke ist doch noch ein wenig Platz…

Hier erzähle ich von meiner Cover und Stickmaschine. (Mit RABATT CODE für NähPark!)

Lineal Haltegriff

Damit das Lineal in Zukunft nicht mehr verrutscht, gibt es nun einen Haltegriff mit zwei Saugnäpfen, den man am Patchworklineal befestigen kann.

Kantenformer

Ideal zum ausformen von Ecken, Kanten und Rundungen soll er sein, der Kantenformer!

Plotter

Gehört er nicht eher zur Ausstattung der Hobbynäher? Gefühlt hat doch eh so ziemlich jede schon so ein Teil zuhause stehen oder? ;) Mit dem Schneidplotter wie dem günstigen Silhouette Portrait kann man ganz tolle Motive aus Flex- oder Flockfolie oder Effektfolien zu Stoff bringen. Eine Transferpresse braucht man natürlich auch noch dazu!

Lies hier wie man Plotten und Sticken kombinieren kann.

Ergonomischer Fingerhut

Mit diesem Fingerhut aus Kunststoff sticht man sich so schnell nicht mehr! Mit dem habe ich meine Espandrilles genäht und er hat sehr geholfen.

Lies hier wie ich meine Espandrilles genäht habe.

Mini Bügeleisen

Was soll ich sagen, ich habe es. Ich habe keine riesige Dampfbügelstation, bei uns im Haushalt wird das Bügeln sehr stiefmütterlich behandelt. Aber zum aufbügeln von Vliesen oder wenn doch mal ein Schnittteil in einem Zwischenschritt gebügelt werden muss, da tut dieses Teil echt einen guten Job: Das kleine Bügeleisen von Prym. Oder wie wäre es mit diesem Mini Bügler, der auch direkt Kanten ausformen kann? Alternativ gibt es noch den „Finger ausstreicher“, ein Plastikteil mit dem man z.B. Nahtzugaben platt drücken kann.

Bügellineal

Dieses Lineal darf gern mit gebügelt werden und macht so das umbügeln eines Saums zum Kinderspiel!

 

Abstandhalter

Mit einem kleinen Magnet soll man immer den gleichen Abstand einhalten können  – praktisch zum Beispiel bei Säumen! An meiner Maschine hält das Ding allerdings nicht richtig… Wie wäre es alternativ mit diesem Messschieber, der verspricht Abstände gut einzuhalten und sogar gleichmäßig Knopflöcher anzuzeichnen? Man könnte zwar auch einfach 2 Stifte mit einem Abstandhalter und einem Gummiband zu so etwas zusammen bauen (oder es pi mal Daumen machen!), oder man benutzt dieses Kopierrad. Was es tut? Es zeichnet eine akurate Nahtzugabe auf den Stoff!

Edle Stoffschere

Aus Solingen kommt dieser geschmiedete Traum einer Stoffschere! Die gleitet bestimmt wie Butter durch den Stoff.

Applikationsschere

Mit dieser „Pelikan-Schere“ kann man prima Applikationen zurück schneiden, ohne Gefahr zu laufen, den darunter liegenden Stoff zu verletzen!

Stickschere

Mit solch einer kleinen scharfen Schere kann man prima z.B. Applikationen ausschneiden oder bei Stickarbeiten die Fäden stutzen.

Zickzack Schere

Leicht ausfransenden Stoffen kann man durch eine Zickzack Schere einhalt gebieten. Für Webware Näher bestimmt wichtig! Ich persönlich brauche sie extrem selten. Aber besitzen tu ich auch eine, genau diese hier. ;)

Nähgewichte

Eigentlich tuts auch die Wasserflasche, das Handy und zur Not der eigene Fuß. Nämlich das Schnittmuster auf dem Stoff halten (wenn nicht mit Nadeln fixiert werden kann). Doch wer hat der kann, und so gibt es für diesen Zweck Nähgewichte zu kaufen! Oder ihr knetet euch welche die aussehen wie Donuts selbst, die sind ja grade sehr trendy.

Kopierrädchen

Ganz ehrlich, ich habe zwar mitlerweile eins, aber gebraucht habe ich es bisher noch nicht. Allerdings gibt es Leute, die darauf schwören und damit alles erst mal „abradeln“. Einfach mal ausprobieren!

Durchziehnadel

Wem die Sicherheitsnadel zum einziehen von Gummibändern zu schnöde ist, der gönne sich doch eine praktische Durchziehnadel! „James, reichen Sie mir bitte die Durchziehnadel und fahren sie die Kutsche vor.“

Laserschwert

Ok es ist kein Laserschwert. Eine Schere mit Laserführung. Damit man auch grade bleibt und Abstand hält, Nahtzugabe eben. Die Schere mit Batterie.

Ergonomischer Nahttrenner

Liegt gut in der Hand und damit macht das Auftrennen schon fast Spaß, ein großer Nahttrenner mit ergonomischem Griff!

Armnadelkissen

Wo ist es denn schon wieder? Ständig liegt das gerade gebrauchte Werkzeug an der anderen Maschine oder am Zuschneideplatz. Mit dem Armnadelkissen haben zumindest die Stecknadeln immer einen festen Platz! Wenn man es am Arm trägt. Ich empfehle, es nicht auf dem Stuhl liegen zu lassen. Autschn.

Lineale

Lineale gibt es ja zuhauf. Wie wäre es mit einem kleinen Kurvenlineal für Armkugeln, vielleicht auch einem biegsamen Kurvenlineal?

Schrägbandformer

Ja, man kann Schrägband auch selbst herstellen. Auch beim Einfassen mit Bündchen kann es unter Umständen hilfreich sein, einen oder mehrere Schrägbandformer zu besitzen. Wenn man noch keine Coverlock mit Bandeinfasser hat jedenfalls. ;)

Schnittmusterpapier

Müllsäcke oder Backpapier ist doch so 08/15, der Näher der schon sonst alles hat setzt auf spezielles transparentes Schnittmusterpapier. ;)

Knopflochschere

Eine Knopflochschere ermöglicht das gleichmäßige schneiden von Knopflöchern! Ganz ehrlich? Ich öffne die genähten/gestickten Knopflöcher immer einfach vorsichtig mit dem Nahttrenner…

Nadeleinfädler

Mit dieser „Station“ die man auf den Tisch stellen kann, geht das Einfädeln einer Handnähnadel spielend leicht! Der Nadeleinfädler.

Antirutschmatte

Damit die Overlock nicht über die Tischplatte hoppelt, einfach eine Antirutschmatte drunter klemmen.

Heftfäden Pistole

Heften mit der Hand?? Nein, mit diesem genialen Gerät schießt man die Heftfäden einfach mit einer Pistole durch. Peng!

Rotations Schneider

Im Prinzip ein Zirkel mit Rollschneider. Tolle Erfindung z.B. für Tellerröcke! Bis 330 cm Durchmesser zieht der Cravtorator Premium seine Kreise durch den Stoff.

Equipment

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Nähequipment - Was braucht man wirklich zum Nähen? Als Anfänger braucht nicht viel. Viele Nähhelfer sind Spielerei, vieles braucht man nie weil es auch anders geht. Ein paar Geheimtipps gibt es natürlich schon! Ich möchte euch heute mal ein paar Nähhelfer bzw. Nähzutaten vorstellen. Von der minimale Grundausstattung, für den Beginner, über Nähzubehör für den Hobbynäher, bis zu den absoluten Spinnereien äh Spielereien!

Über den Autor:

Ich heiße Katja und lebe mit Mann und meinen Kindern Sophia (*2013) und Alex (*2016) im Rhein-Main-Gebiet. Obwohl ich diplomierte Mathematikerin bin, liebe ich es zu schreiben und zu nähen. Das ist mein kreativer Ausgleich zum turbulenten Leben mit den kleinen Chaoten!

2 Comments

  1. Zwerg 5. Oktober 2018 um 13:04 Uhr - Antworten

    Laserschwert? Heftfadenpistole? Ok, das fehlt mir noch 😂 Und du hast die Cover vergessen, oder hab ich die überlesen😉 Sonst hab ich glaub wirklich alles was da steht 🙈 Ohje… Grüße Anna

    • Katja Czajkowski 5. Oktober 2018 um 13:31 Uhr - Antworten

      Die Cover steht mit drin :D
      Hast du sonst wirklich alles? Einen Rotationsschneider z.b.?!

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